Axel Springer SE

Kölner Gratiszeitungen: Schibsted Konzern muss 200 000 Mark Ordnungsgeld zahlen

Hamburg (ots) - In der Auseinandersetzung um die Kölner Gratiszeitungen hat das Landgericht Berlin auf Antrag des Axel Springer Verlages dem norwegischen Schibsted Konzern mit Beschluss vom 25. Januar 2000 ein empfindliches Ordnungsgeld in Höhe von 200 000 Mark auferlegt. Nach Ansicht des Gerichts war ein Ordnungsgeld in dieser Höhe anzusetzen, da Schibsted offenkundig und nachhaltig das gerichtliche Verbot missachtete. Schibsted war durch einstweilige Verfügung vom 17. Dezember 1999 unter Androhung der gesetzlichen Ordnungsmittel auf Antrag des Axel Springer Verlages untersagt worden, unter dem Titel "20 Minuten Köln" und/oder einem anderen Titel ein montags bis freitags erscheinendes Presseerzeugnis mit einem Inhalt wie und in der Aufmachung einer Tageszeitung mit überregionalen und regionalen Nachrichten unentgeltlich zu verbreiten und/oder abgeben zu lassen. Ungeachtet dieses gerichtlichen Verbotes, das vom Berliner Landgericht in einer Widerspruchsverhandlung am 4. Januar 2000 bekräftigt wurde, hatte Schibsted die Verbreitung von "20 Minuten Köln" fortgesetzt und erst als Reaktion auf die Bestätigung des gerichtlichen Verbots vom 4. Januar 2000 das Erscheinen vorerst eingestellt. Für weitere Informationen steht Ihnen Edda Fels zur Verfügung. Telefon: (0 40) 3 47-2 20 71 E-Mail: efels@asv.de Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen werden. Nutzen Sie auch unseren kostenlosen Newsletter-Service unter www.asv.de/presse: Minutenaktuell erhalten Sie kostenlos die neuesten Presseinformationen des Axel Springer Verlages bequem per E-Mail. ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Original-Content von: Axel Springer SE, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: Axel Springer SE

Das könnte Sie auch interessieren: