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Nordisch oder alpin!? Gut abgesichert für den Wintersport

Saarbrücken (ots) -

Für die Olympischen Winterspiele in Sotschi fällt bald der 
Startschuss und nicht nur Spitzensportler bereiten sich auf ihren 
Einsatz im Schnee vor. Auch auf Europas Skipisten und Langlaufloipen 
suchen viele ihr persönliches Abenteuer. Aber Vorsicht - immer wieder
kommt es zu Unfällen. Wie sich Wintersportler für den Ernstfall 
absichern, erklärt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von 
CosmosDirekt. 

Ab dem 7. Februar strahlt das Olympische Feuer von den Winterspielen im russischen Sotschi in die ganze Welt. Und Wintersport ist auch Volkssport: Während die deutschen Profis auf einen Medaillenregen hoffen, wünscht sich mancher Hobbysportler kurz vor dem heißersehnten Skiurlaub noch schnell eine Portion Neuschnee. In jedem Fall ist Vorsicht geboten, denn jedes Jahr enden Abfahrten für mehr als 40.000 deutsche Skifahrer im Krankenhaus. (1) Wie sich Schneesportler für den Fall des Falles absichern - CosmosDirekt gibt Tipps.

Schnelle Hilfe statt Geldsorgen

"Beim Sturz auf der Piste oder in einer Langlaufloipe kann die Bergung schwierig sein und der Weg zum nächsten Krankenhaus teuer werden", sagt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt. Die private Unfallversicherung kommt für die Kosten auf. Sie hilft auch insbesondere dann, wenn langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge des Unfalls zurückbleiben. Hierfür sollte in jedem Fall eine Invaliditätsleistung vereinbart werden. "Für aktive Schneesportler ist eine private Unfallversicherung unverzichtbar. Ob monatliche Rente, eine einmalige Kapitalleistung, oder beides - eine Unfallversicherung bietet in unterschiedlichen Formen zumindest eine finanzielle Unterstützung."

Genesung ohne zusätzliche Kosten

Außerdem hilfreich: eine Reise-Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung hat erhebliche Lücken beim Schutz im Ausland. Innerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums gilt aber ein Sonderabkommen, das die Inanspruchnahme von Leistungen auch in diesen Bereichen ermöglicht. Diese Leistungen sind oft sehr eingeschränkt, d.h. über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann nur das Nötigste abgerechnet werden. "Der Rücktransport von kranken Urlaubern wird von der GKV grundsätzlich nicht gezahlt. Eine Reise-Krankenversicherung kann diese Kosten übernehmen. Jedoch sollte man bei Abschluss darauf achten, dass der Versicherer nicht nur den medizinisch notwendigen, sondern den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport beinhaltet. Denn dieser kann schon früher relevant sein", so Sabine Kreutzer-Martin.

Gerüstet für den Fall der Fälle

Ob im Alltag oder auf der Skipiste, eine Privat-Haftpflichtversicherung ist unerlässlich und sollte zur Standardabsicherung gehören. Schnell ist etwas passiert und man wird mit Schadenersatzansprüchen Dritter konfrontiert. "Wenn man zum Beispiel auf der Skipiste aus Unachtsamkeit einen anderen Skifahrer verletzt, kann dies unter Umständen für den Verursacher sehr teuer oder gar unbezahlbar werden. Eine Privat-Haftpflichtversicherung deckt dieses Risiko gegen einen geringen Monatsbeitrag ab", sagt die Versicherungsexpertin.

(1) Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU), http://ots.de/osBqW

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