Hays AG

70% der deutschen Unternehmen setzen auf externe IT-Spezialisten
Überbrückung von Ressourcen-Engpässen und Produktivitätssteigerung als Hauptgründe

Mannheim (ots) - Der Einsatz externer IT-Spezialisten hat sich in Deutschland etabliert. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie "Externe IT-Spezialisten in Deutschland 2008" von Berlecon Research GmbH im Auftrag der Hays AG unter 160 IT/TK-Leitern von Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern.

Mehr als 70% der deutschen Unternehmen ab 500 Mitarbeiter nutzen gegenwärtig externe IT-Spezialisten. Laut den Ergebnissen der Studie wird dieser Anteil in den nächsten 12 Monaten auf über 80% steigen. Dabei setzt jedes achte der befragten Unternehmen derzeit bereits mehr als 20 IT-Freelancer ein.

Vor allem in Großunternehmen und bei Dienstleistungsunternehmen ist der Bedarf an externen IT-Spezialisten stark ausgeprägt. Mittelfristig lassen die Studienresultate aber auch auf einen Aufholprozess im produzierenden Gewerbe schließen. So rechnen beispielsweise etwa 40% der Produktionsunternehmen für die nächsten zwei bis drei Jahre mit einem steigenden Anteil der Externen im Vergleich zu den IT-Festangestellten.

Der kurzfristige Bedarf an externen IT-Spezialisten betrifft alle Bereiche der IT-Wertschöpfungskette. Der höchste Bedarf entsteht in der Softwareentwicklung und -integration (59% der Befragten), nachgeordnet folgen Planung und das Design (57 %), der technische Betrieb (52 %) und der Einsatz in der Beratung (49 %). Darüber hinaus bestätigen die Befragungsergebnisse, dass die Nachfrage nach externen SAP-Spezialisten besonders ausgeprägt ist: Jedes dritte Unternehmen verfügt über einen kurzfristigen Bedarf an externen SAP-Architekten. "Externe IT-Spezialisten nehmen in immer stärker eine Beratungsfunktion und eine Rolle als Wissensvermittler ein", erläutert Dr. Andreas Stiehler, Senior Analyst bei Berlecon Research: So zeigt schon heute die Hälfte der Unternehmen Bedarf an externen IT-Spezialisten für Beratung und Coaching. Und die Erwartungen der Unternehmen lassen darauf schließen, dass der IT-Freelancer-Einsatz in diesem Bereich überproportional stark zunimmt." Der Bedarf an Externe als Berater spiegelt sich auch in den Auswahlkriterien wider. Beratungskompetenz und Kommunikationsstärke stehen an der ersten Stelle bei der Auswahl externen IT-Spezialisten. Mehr als 80% der Unternehmen räumen diesen Softskills eine große oder sehr große Bedeutung zu. Dass durch den geforderten Know-how-Transfer der Externen die Produktivität in den Teams tatsächlich steigt, wird von drei Viertel der Unternehmen mit IT-Freelancern im Einsatz bestätigt. Ein gleich großer Anteil der Befragten registrierte zudem, dass durch ihren Einsatz Ressourcen-Engpässe schnell überbrückt werden und sich so die Flexibilität der Unternehmen erhöht.

Als ernstzunehmende Herausforderung werden dagegen die zusätzliche Einarbeitungszeit sowie der Aufwand für Steuerung und Koordination der Externen gesehen. Etwa 60% der Befragten sehen diese beiden Punkte als sensibel an. Im Vergleich dazu sind andere Herausforderungen wie die Einhaltung rechtlicher Vorschriften oder eine mangelnde Akzeptanz der Externen durch die Festangestellten in der Praxis eher von untergeordneter Bedeutung. Die gesamte Studie mit Grafiken steht zum Download verfügbar unter: www.hays.de/it-studie08

Ansprechpartner:

Frank Schabel                Karen Manzano,		
Hays AG Berlecon Research
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