JOM Jäschke Operational Media GmbH

JOM Jäschke Operational Media prognostiziert trotz starken Online-Segments eine Stagnation des Deutschen Werbemarktes im Jahr 2009

Hamburg (ots) - Für das Jahr 2008 rechnet JOM Jäschke Operational Media mit einem Wachstum der Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien von 2,0%. Zusammen mit den nach wie vor hohen Steigerungen der Werbeausgaben für Online-Banner-Kampagnen von ca. 30% erreicht der Gesamtmarkt damit ein Wachstum von ca. 3,4% und ein Volumen von 22,7 Mrd. Euro.

Die Preissteigerungen der Medien liegen 2008 mit ca. 3,6% jedoch erneut deutlich über der allgemeinen Inflationsrate. Preisbereinigt kann somit für das Jahr 2008 nur eine Stagnation, wenn nicht gar ein leichter Rückgang der Werbeinvestitionen festgestellt werden.

Die weitere Entwicklung der Finanzkrise in den USA und die möglichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft werden auch 2009 den Werbemarkt hierzulande beeinflussen. Das Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) geht im Falle einer geringfügigen Konjunkturdämpfung in den USA für das kommende Jahr nur von einem einprozentigen Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes in Deutschland aus. Halb so viel wie noch 2008. Trotz einer besonders im 2. Halbjahr 2009 wieder stärker anspringenden Konjunktur, weniger stark steigenden Verbraucherpreisen und erhöhten privaten Konsumausgaben bleibt das Umfeld für die Werbewirtschaft somit auch 2009 schwierig.

Für das kommende Jahr prognostiziert JOM Jäschke Operational Media aus diesem Grund eine ähnliche Entwicklung wie im Jahr 2008. Um ca. 3,2% wird der Gesamtmarkt auch 2009 wieder steigen. Die Wachstumskurve im Bereich der Internetwerbung flacht dabei langsam ab, erreicht jedoch immer noch einen beachtlichen Wert von 20%. Rund 1,65 Mrd. Euro werden 2009 in klassische Banner Werbung im Internet investiert werden. Gut 7% des Gesamtwerbemarktes, der auf knapp 23,5 Mrd. anwächst.

Reales Wachstum wird es sowohl 2008 als auch 2009 somit in Deutschland nicht geben. Die Werbeinvestitionen in klassische Medien sind unter dem Strich rückläufig. Das Wachstum wird nur verursacht durch Preissteigerungen, die 2009 bei ca. 3,4% liegen werden.

Pressekontakt:

Volker Neumann
JOM Jäschke Operational Media GmbH
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