Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) e.V.

Wo Olympiasieger die Schulbank drückten
40 Jahre Leistungssportförderung CJD Berchtesgaden

Berchtesgaden (ots) - Maria Riesch, Felix Loch, Viktoria Rebensburg und Evi Sachenbacher-Stehle haben gleich zwei Dinge gemeinsam. Erstens: Bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen in Vancouver gewannen sie Gold. Zweitens: Sie haben beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD - die Chancengeber) die Schulbank gedrückt. Seit nun 40 Jahren sorgt die CJD Christophorusschule in Berchtesgaden dafür, dass Top-Athleten ihre sportliche Karriere und ihre schulische Ausbildung miteinander vereinen können.

Insgesamt elf Medaillen - fünfmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze - gingen in Vancouver auf das Konto ehemaliger Schülerinnen und Schüler des CJD. Mit ihren Siegen in der Super-Kombination und im Slalom konnte sich Maria Riesch Olympia gleich zweimal 'vergolden'. Sie weiß, dass sie der CJD Schule in Berchtesgaden viel zu verdanken hat: "Ein wichtiger Grund für mich, an die CJD Christophorusschule zu wechseln, waren die hervorragenden Trainer in Berchtesgaden. Auch schulisch habe ich absolut profitiert und konnte hier sogar mein Abitur machen."

Profitiert haben auch frühere Olympia-Sieger wie Hilde Gerg und Georg Hackl. 1970 wurde das 'Skigymnasium' - so die umgangssprachliche Bezeichnung - in Berchtesgaden gegründet. 2005 wurde die Einrichtung als 'herausragende Eliteschule des Sports' ausgezeichnet, ein Prädikat, das vom Deutschen Olympischen Sportbund vergeben wird. Zu den Qualitätskriterien gehören hochwertige Trainingsstätten, qualifizierte Trainer und entsprechende Trainingsgruppen mit Niveau. Eine Herausforderung ist es in erster Linie, Sport und Schule miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gibt es in Berchtesgaden extra einen Sportkoordinator, der auch den Kontakt zu den Trainern der Sportverbände pflegt. Für Training und Wettkämpfe werden die Sportler freigestellt - der versäumte Schulstoff dann im Förderunterricht nachgeholt. Das setzt auch bei den Lehrern der Christophorusschule eine hohe Flexibilität voraus. Die Schule achtet aber genauso darauf, dass sich die jungen Athleten nicht überfordern und kann sogar eine psychologische Betreuung bieten.

Das wissen Nachwuchs-Spitzensportler wie Julian von Schleinitz, der amtierende Junioren-Weltmeister im Rennrodeln, ebenfalls zu schätzen: "Das Besondere an der Christophorusschule ist, dass ich von allen Seiten volle Unterstützung bekomme und dass es mir trotz immenser Fehlzeiten möglich ist, ein gutes Abitur zu machen." Dem 18-Jährigen ist die schulische Ausbildung nämlich genauso wichtig wie die sportliche Karriere. Eine weitere Besonderheit: Nicht nur Spitzensportler werden in Berchtesgaden unterrichtet, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus der Region sowie chronisch kranke Kinder und Jugendliche, beispielsweise mit Asthma. Ein Konzept, das offenbar aufgeht - das zeigen die Erfolge in Vancouver.

Übrigens spielt das Thema Sport in allen Einrichtungen des CJD eine tragende Rolle. Die Sport- und Gesundheitspädagogik ist eine der Kernkompetenzen des Bildungsträgers. Sie dient der körperlichen Fitness sowie der Charakterbildung: Die jungen Menschen lernen so ihre Belastbarkeit, ihre Möglichkeiten und ihre Grenzen kennen. Eine der Großveranstaltungen des CJD ist dann auch das Sportfestival, das dieses Jahr in Waren (Müritz) stattfindet. Hier treffen sich mehr als 1000 Jugendliche mit und ohne Handicap zu Sport, Spiel und Spaß sowie zum gegenseitigen Austausch.

Pressekontakt:

Julia Edele-Hörner
CJD Pressesprecherin
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julia.edele-hoerner@cjd.de
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