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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Jürgen Scharf zur Situation beim SSV Jahn Regensburg

Regensburg (ots) - Christian Keller und Johannes Baumeister stehen für eine Zeitenwende beim SSV Jahn Regensburg. Gemeinsam haben sie den Klub von einem Berg an Altlasten befreit, ihn aufgeforstet und zu einem gut geführten Unternehmen gemacht. Dass der Klub nun aber auch mal inne hält und nicht zwanghaft versucht, immer größer zu werden, ist zweifellos der richtige Weg. Die Zeiten, in denen dem Jahn der Strom abgedreht wurde, weil er seine Rechnungen nicht bezahlt hatte, sind vorbei. Das ist auch gut so. Das Image des kultigen Chaos-Klubs hatte zwar seinen Reiz, irgendwann wird aber auch der beste Witz langweilig. Es war deswegen sinnvoll, nicht nur in Fußballer zu investieren, sondern auch zwei Geschäftsführer zu verpflichten, die den ganzen Laden auf gesunde Beine stellen. Derzeit residiert der SSV Jahn jedoch im Amateurfußball. Niemand hat die Glaskugel mit der Prophezeiung, wann der Aufstieg in die 3. Liga gelingt. Deswegen ist es sinnvoll, dass der Klub den Ball flach hält. Der Abschied von Mario Himsl wird intern aufgefangen, der von Johannes Baumeister vermutlich auch. Manchmal ist etwas weniger auf lange Sicht vielleicht besser.

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