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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zu Volker Beck

Regensburg (ots) - Wenn sich die Vorwürfe gegen den ehemaligen innenpolitischen Sprecher der Grünen, Volker Beck, bestätigen sollten, dann war sein Rückzug aus diesem Amt nur folgerichtig. Wenn er, was nahe liegt, mit dem Teufelszeug Crystal Meth erwischt worden sein sollte, dann kann Beck wahrlich nicht mehr über so brisante Themen wie die Kriminalitätsbekämpfung mitentscheiden. Der Bock darf nicht zum Gärtner gemacht werden. Beck hat politische Gegner nie mit Glacehandschuhen angefasst. Die gleiche Strenge muss nun auch ihm gegenüber gelten. Treffen die Vorwürfe zu, sollte er auch sein Bundestagsmandat zurück geben. Gleichwohl hat sich der Vorkämpfer für die Rechte von Homosexuellen in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht. So oder so. Von den einen bejubelt, von anderen ausgebuht. Das tragische am Fall Beck ist nun, dass er sich mit seiner mutmaßlichen Drogen-Eskapade selbst vollends demontiert hat. Die Reputation, die er sich als Innenpolitiker erworben hatte, hat er nun selbst nieder gerissen.

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