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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu den Australian Open: Fingerzeig, von Felix Kronawitter

Regensburg (ots) - Seit vier Jahren zählt Angelique Kerber zu den besten zehn Tennisspielerinnen der Welt. Sie gewann sieben mittelgroße Turniere, stand in zwei Grand-Slam-Halbfinals - doch der ganz große Wurf, den ihr viele ohnehin nicht zutrauten, fehlte bislang. Mit dem Triumph bei den Australian Open hat die Kielerin nun alle Kritiker Lügen gestraft. Mit Kerber hat Deutschland endlich wieder eine Tennisspielerin, die auf Dauer im Konzert der ganz Großen mitmischen kann. Dabei hatte die deutsche Nummer eins, die ab Montag die Nummer zwei der Tennis-Welt sein wird, nur mit sehr viel Mühe ein erneutes Erstrunden-Aus im Duell mit der Japanerin Misaki Doi abwenden können. Im Finale zeigte sie der Weltranglisten-Ersten Serena Williams in einem packenden Match aber die Grenzen auf. Mit dem größten Sieg ihrer Karriere hat sie allen - vor allem auch sich selbst - gezeigt, dass sie das Zeug hat, um in der Weltspitze ein Wort mitzureden. 2011 hätte sie nach einer erfolglosen Phase fast mit dem Tennis aufgehört. Fünf Jahre später hat sie plötzlich den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere in der Tasche und Millionen nicht gerade erfolgsverwöhnte deutsche Tennisfans glücklich gemacht. Der TC Rot-Blau und die Sportstadt Regensburg fiebern jedenfalls jetzt schon dem nächsten Auftritt des Tennisstars in der Oberpfalz entgegen.

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