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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Bernhard Fleischmann zu Zinsen/Banken

Regensburg (ots) - Bankdienstleistungen dürften generell teurer werden, räumen die öffentlichen Banken ein. Das stimmt. Diese Wahrheit ist indes nur eine halbe. Fraglos müssen sich die Banken etwas einfallen lassen, wenn es mangels Zinsen keine Zinsspanne mehr gibt. Das aber tun sie längst. Kunden diverser Geldhäuser haben in jüngster Zeit bereits "Anpassungen" mitgeteilt bekommen - für die Kontoführung, für die Depots - ihnen allen war gemein, dass die Dienstleistungen künftig mehr kosten. Das wird wohl so weitergehen. Gleichzeitig werden die Geldhäuser weiter am Filialnetz und beim Personal Kosten senken. Das gibt kein Bankchef gerne zu, wird aber dennoch geschehen. Für den Kunden zeichnet sich eine unbefriedigende Entwicklung ab: Er zahlt von seinem zinslos ruhenden Geld mehr Gebühren für eine schlechtere Leistung. Vor wenigen Monaten ging das Schreckgespenst Negativzins um. Im Prinzip wird er jetzt schleichend eingeführt.

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