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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Badeunfällen: Baden mit Köpfchen, von Dagmar Unrecht

Regensburg (ots) - Der heiße Sommer beschert Bayern nicht nur Temperaturrekorde. Auch die Zahl der Badetoten ist in diesem Jahr besonders hoch. Es trifft alte und junge Menschen, Familienväter und auch viele Flüchtlinge, die oft nicht schwimmen können und die Gefahren im Wasser unterschätzen. Jedes Kind, das ein Schwimmabzeichen macht, muss elementare Baderegeln kennen. Auch Erwachsene sollten diese beherzigen. Also: Abkühlen statt erhitzt ins Wasser springen, nicht mit vollem Magen baden, nicht zu weit hinausschwimmen, Schiffe und Wehre meiden und nur dort ins Wasser hüpfen, wo es auch tief genug ist. Darüber hinaus sollte man in einem See auf Wasserpflanzen gefasst sein. Generell gilt: Die größte Gefahr besteht darin, die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu überschätzen - auch, wenn man anderen zu Hilfe eilt. Wer sich daran hält, kann ohne Gefahr abtauchen. Viel Spaß dabei!

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