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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Wahlkampf in Weiden: Netzschmutz von Fritz Winter

Regensburg (ots) - Rumpöbeln, verunglimpfen, verleumden: Das kann man in der Anonymität des Internets weitgehend ungestraft. Auch Personen wie Luise Nomayo, die bereits jeglichen öffentlichen Glaubwürdigkeits-Kredit verspielt haben, können Vernichtungs-Kampagnen lostreten. Eine geifernde Netz-Gemeinde wird sich ohne Rücksicht auf die Fakten auf das vermeintliche Opfer stürzen - wer am gröbsten beleidigt und am tiefsten tritt, wird zum Star im Internet. Keine Frage: Mit einer Neiddebatte auf niedrigstem Niveau hat der Kommunalwahlkampf in Weiden seinen Tiefpunkt erreicht. Schade nur, dass sich vor allem der Mitbewerber um das Oberbürgermeisteramt, der den christlichen Werten seiner Partei verpflichtet sein sollte, sich nicht klar vom Netzgepöbel und seiner Urheberin distanziert. Was bleibt, sind seriöse Medien wie die Tageszeitung, die auch im Internet ohne Schaum vor dem Mund und mit offenem Visier über die wahren Fakten berichten - auch wenn aus einem vermeintlichen Skandal ein völlig harmloser Vorgang wird. Das ist wenig spektakulär. Aber Seriosität ist oberstes Prinzip. Auch im Netz.

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