IKK classic

IKK classic: Neuer Verwaltungsrat tritt an

Berlin (ots) -

- Stefan Füll und Bert Römer zu Vorsitzenden gewählt
- Jahresrechnung 2016 mit 109 Millionen Euro Überschuss
- Neuaufstellung der Kundenbetreuung bis 2020 

Der nach der jüngsten Sozialwahl neu gebildete Verwaltungsrat der IKK classic trat am 6. Juli 2017 in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das 30-köpfige, paritätisch mit Vertretern von Versicherten und Arbeitgebern besetzte Gremium wählte aus seinen Reihen Stefan Füll (Arbeitgeber) und Bert Römer (Versicherte) zu seinen Vorsitzenden. In den Spitzenpositionen bei Deutschlands größter Innungskrankenkasse folgen Füll und Römer auf Ulrich Hannemann und Matthias Triemer, die den Vorsitz im Verwaltungsrat seit Gründung der IKK classic im Jahr 2010 innehatten, diesem aber künftig nicht mehr angehören.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer, Mitglied im Verwaltungsrat der IKK classic, und Marco Frank, Referatsleiter Gesundheitspolitik im DGB-Bundesvorstand, würdigten die Arbeit der scheidenden Verwaltungsratsmitglieder und dankten ihnen im Namen von Arbeitgebern und Versicherten für ihren Beitrag zur Entwicklung der handwerklichen Krankenversicherung und einer zeitgemäßen, wirtschaftlichen und patientenorientierten Gesundheitsversorgung.

Im ersten Quartal 2017 erzielte die IKK classic bei Ausgaben von rund 2,6 Milliarden Euro ein annähernd ausgeglichenes Finanzergebnis (-1,9 Millionen Euro). Die Leistungsausgaben stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt um 6 Prozent pro Versicherten. Deutliche Ausgabenzuwächse verzeichnete die Kasse bei Heil- und Hilfsmitteln (+9,6 Prozent), Arzneimitteln (+8,9 Prozent) und Krankenhäusern (+6,1 Prozent). Die Ausgaben für ambulante ärztliche Behandlungen wuchsen pro Kopf um 3 Prozent, die für Krankengeld um 5,7 Prozent. Die Netto-Verwaltungskosten entwickelten sich moderat (+3,8 Prozent).

Für das Jahr 2016 weist das Jahresrechnungsergebnis der IKK classic bei Gesamtausgaben von rund 10,5 Milliarden Euro ein Plus von 109 Millionen Euro aus. Die Summe der Betriebsmittel und Rücklagen stieg auf 740 Millionen Euro.

Antwort auf Strukturwandel: Neuausrichtung bis 2020

"Wie alle Krankenkassen, Banken oder Versicherungen nimmt auch die IKK classic an einem durch das Internet bestimmten Strukturwandel der Dienstleistungsbranche teil", umreißt Stefan Füll die Agenda der Kasse für die kommenden Jahre. "In den nächsten drei Jahren werden wir daher unsere Kundenbetreuung neu aufstellen."

Dazu ist laut Füll eine Neugliederung des Geschäftsstellennetzes ebenso vorgesehen wie die Einrichtung einer zentralen Kundenberatung (in Dresden, Haan und Erfurt), wo eine schnelle und in der Regel fallabschließende Erledigung telefonischer Kundenanliegen erfolgt.

Begleitet wird die Neustrukturierung durch die vermehrte Bereitstellung digitaler Kontaktwege in einer modernen, passwortgeschützen Online-Filiale. Parallel wird die mobile Betreuung der Kunden in allen Regionen ausgebaut.

"Unser Ziel ist es, kundenferne Aufgaben und Funktionen weitgehend zu zentralisieren, um so den Beschäftigten vor Ort mehr Freiraum für kundennahe Dienstleistungen wie Beratungsgespräche zu ermöglichen", erklärt dazu Bert Römer.

Mit der Neuaufstellung, die bis zum Jahr 2020 abgeschlossen sein soll, will die IKK classic auch den veränderten Erwartungen ihrer 3,3 Millionen Versicherten gerecht werden.

"Immer mehr Kunden sind gewohnt, ihre Geschäfte online abzuwickeln und erwarten diesen Service auch von ihrer Krankenkasse", so Vorstandschef Frank Hippler. "Wer dagegen eigens eine Geschäftsstelle aufsucht, will, dass die Kundenberater Zeit für ihn und sein Anliegen haben. Beiden Bedürfnissen wollen wir künftig besser entgegenkommen."

Hintergrund für die Neuordnung ist nach Stefan Fülls Worten auch die besondere Wachstumsgeschichte der Kasse. So verdankt die IKK classic ihre heutige Gestalt einer größeren Abfolge von Fusionen. Sie brachten ein Nebeneinander von Niederlassungen hervor, von denen einige nur wenige, andere vergleichsweise viele Kunden betreuen, manche nah beieinander liegen, andere wieder weiter entfernt voneinander bestehen. Daraus resultierte eine heute nur noch wenig zeitgemäße, heterogene Flächenpräsenz.

Künftig soll die Neuorganisation annähernd gleich große Geschäftsstellen in einheitlicher Entfernung zueinander schaffen, und so eine gleich gute Flächenabdeckung in allen Kernregionen der Kasse gewährleisten.

Die IKK classic ist mit rund 3,3 Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherung und die Nummer 6 der Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat rund 7.000 Beschäftigte an 200 Standorten im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 10 Milliarden Euro.

Biografische Daten der neuen Verwaltungsratsvorsitzenden:

Stefan Füll (52) ist als Arbeitgebervertreter Mitglied im Verwaltungsrat der IKK classic und Vorsitzender des Landesbeirates der Kasse in Hessen. Der selbstständige Maler- und Lackierermeister ist Vizepräsident der Handwerkskammer Wiesbaden und Mitglied im Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

Bert Römer (65) ist als Versichertenvertreter Mitglied in den Verwaltungsräten der IKK classic und des GKV-Spitzenverbands. Der frühere Gewerkschaftssekretär der IG Metall aus Nordrhein-Westfalen engagiert sich seit vielen Jahren für den Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Fotos der Verwaltungsratsvorsitzenden finden Sie hier:

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Michael Förstermann
Telefon: 0351 4292-12500
E-Mail: michael.foerstermann@ikk-classic.de

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