ING-DiBa AG

Verleihung des Helmut Schmidt Journalistenpreises 2014 am 23. Oktober in Hamburg

Frankfurt/Main (ots) - In Anwesenheit des Namenspatrons Helmut Schmidt werden am Donnerstagabend, 23. Oktober, die diesjährigen Gewinner des Helmut Schmidt Journalistenpreises im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg geehrt. Die Verleihung der Preise wird mit einem von Ulrich Wickert geführten Interview mit dem Bundeskanzler a.D. eröffnet.

Zum 19. Mal vergibt die ING-DiBa den Helmut Schmidt Journalistenpreis. Damit werden herausragende Leistungen im Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte unter insgesamt 154 Bewerbungen die Preisträger aus.

Der erste Preis geht an die Journalisten Bastian Obermayer und Uwe Ritzer von der Süddeutschen Zeitung. Die Autoren berichteten in ihrem im Januar 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Beitrag "Abgefahren", dass der ADAC als mit Abstand größter Automobilclub Europas bei der Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" massiv manipuliert habe. Der damalige ADAC-Geschäftsführer sprach zunächst von einer "Schande für den Journalismus". Doch schon wenige Tage später gab der Automobilclub die Fälschungen zu.

Für seinen Film "Master of the Universe", der im vergangenen Herbst in Deutschlands Kinos lief, erhält Marc Bauder den zweiten Preis. Darin gewährt sein Protagonist - der ehemalige Investmentbanker Rainer Voss - beängstigende Einblicke in eine "größenwahnsinnige, quasi-religiöse Parallelwelt hinter verspiegelten Fassaden." Ziel des unter anderem vom Hessischen Rundfunk und vom SWR unterstützten Filmprojekts war es, eine Geschichte über die Finanzwelt von innen heraus zu erzählen.

Stefan Aust und Thomas Ammann erhalten den dritten Preis für ihre Dokumentation "Der geplünderte Staat". In dieser Koproduktion von NDR und ARTE unter der redaktionellen Verantwortung von Kathrin Bronnert und Kuno Haberbusch zeigen die Autoren, wie mithilfe von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) die staatliche Schuldenbremse umgangen wird und neue Milliardengräber für die Steuerzahler entstehen. Als Beispiele führen die Preisträger unter anderem die Hamburger Elbphilharmonie und den Neubau des Pariser Justizpalastes ins Feld.

Über die ING-DiBa AG:

Die ING-DiBa ist mit mehr als 8 Millionen Kunden die drittgrößte Privatkundenbank in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder im Privatkundengeschäft sind Spargelder, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierungen, Verbraucherkredite und Girokonten. Das Institut ist jeden Tag 24 Stunden für seine Kunden erreichbar. Im Segment Commercial Banking ist das Firmenkundengeschäft der Bank zusammengefasst. Zu den Kunden gehören große, international operierende Unternehmen. Für die ING-DiBa arbeiten an den Standorten Frankfurt (Hauptstandort), Hannover, Nürnberg und Wien mehr als 3.400 Mitarbeiter.

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