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neues deutschland: John Irving zu aktuellen politischen Themen

Berlin (ots) - Der US-Schriftsteller John Irving ist der Meinung, dass die Kirche schon lange nicht mehr in der Lage ist, zu erkennen, woran Menschen tatsächlich glauben. "In Nordamerika glauben die meisten Katholiken an das Recht einer Frau auf Abtreibung und die meisten Katholiken befürworten die gleichgeschlechtliche Ehe. Ihre Kirche tut es nicht", sagt der Autor der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Montagsausgabe). Die sexuelle Revolution, die ihren Anfang in den 1950er Jahren nahm, empfindet der 74-Jährige als letztendlich gescheitert. "Warum hassen sich die Leute noch immer? Warum werden sexuelle Minderheiten dann immer noch abgestempelt?"

Über den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, würde Irving nie eine Zeile schreiben. "Mein Interesse an Mexiko und der Geschichte eines Amerikaners mit mexikanischen Wurzeln ist 25 Jahre älter als Mr. Trumps blöde Idee, eine Mauer zu bauen."

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