Alle Storys
Folgen
Keine Story von Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung mehr verpassen.

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

NRZ: Nichts dazu gelernt - ein Kommentar von PETER HAHNE

Essen (ots)

Die Banken haben nichts dazugelernt. Auch im fünften Jahr nach der Finanzkrise schwatzen die so genannten Berater der Geldhäuser Kunden noch immer ungeeignete Finanzprodukte auf. Nicht immer, aber allzu oft bedient der Wertpapierverkäufer allein die Interessen seines Hauses. Zu teuer, zu unflexibel, zu riskant - das Urteil der Verbraucherschützer ist eindeutig. Zur Erinnerung: Vor der Krise haben hiesige Banken gerne auch Rentnern hochriskante Lehman-Papiere ins Depot gelegt. Mit oft Tausenden Euro Verlust. "Produktinformationsblätter" und "Beratungsprotokolle" sollten es seither richten. Sie blieben - natürlich - Placebos. Höchste Zeit, dass sich der Gesetzgeber ernsthaft Gedanken macht, wie er Kunden vor der Gier der Finanzbranche schützt. Bis heute ist der versprochene "Kulturwandel" der Banken nicht mehr als eine hohle Phrase.

Pressekontakt:

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042616

Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Weitere Storys: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
  • 12.12.2013 – 17:11

    NRZ: Auf dem Weg in die Eliten-Demokratie - ein Kommentar von JAN JESSEN

    Essen (ots) - Vor der Bundestagswahl tingelte der eine oder andere Intellektuelle durch die Talkshow-Landschaft und kokettierte damit, aus Protest gegen den politischen Betrieb nicht wählen zu wollen. Das war zur Schau getragene Politikverachtung, die einfach nur dämlich war. Schlimmer als dieser Snobismus sind die Erkenntnisse der Bertelsmann-Stiftung. Immer mehr ...

  • 03.12.2013 – 18:32

    NRZ: Richtig so! - ein Kommentar von JULIA EMMRICH

    Essen (ots) - Zwangsprostitution ist keine Sittenwidrigkeit. Das Geschäft mit gewaltsam erzwungenem Sex ist ein Verbrechen. Wer bewusst die Dienste von Frauen in Anspruch nimmt, die sich unter Zwang prostituieren, soll nach dem Willen von Union und SPD künftig bestraft werden. Richtig so! Es wird Zeit, die Freier mit in die Verantwortung zu nehmen. Ihre Nachfrage bestimmt das Angebot, ihr Hunger nach billigem Sex sorgt ...