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NRZ: Auch beim Kaminholz ist die Herkunft wichtig. Preise steigen, aber noch ist Holz preisgünstiger als etwa Öl.

Essen (ots)

An Rhein und Ruhr. Nicht nur die anhaltend hohe Nachfrage nach Kaminholz treibt die Preise. Billig- und Industrieholz werde generell teurer. "Noch kürzlich verlangten Anbieter für diese Holzsorten 35 - 40 Euro; jetzt sind es 55 - 60 Euro", so Klaus Egly vom Brennholz-Verband. Darum wird nun immer öfter höherwertiges Holz zu Kaminholz verarbeitet. Und nicht zuletzt seien auch im Holzgewerbe die Löhne gestiegen. Wer jetzt noch preiswert für den Winter einkaufen wolle, komme zu spät. Vorräte solle man sich schon im Frühjahr anlegen, so der Experte.

Verbraucher sollten stets auf die Herkunft des Holzes achten. "Vorsicht bei Anbietern mit Handynummer ", so Klaus Egly. Man wisse nie, ob das Holz nicht aus der Ukraine stamme oder aus Gebieten, in denen Umweltschutz keine Rolle spiele. Letztlich gebe auch der Preis einen Hinweis auf Seriösität: "Wer unter 65 Euro anbietet, muss ein Ganove sein", so Klaus Egly.

Recht ungenau sind die Mengenangaben beim Kaminholz-Angebot: Manche verkaufen in Festmetern oder Raummetern, andere in Schüttraummetern. Letzteres ist das, wenn man eine lose Menge Holz in ein einen Quadratmeter großen Behälter kippt. Dies ist die am meisten verbreitete Größe. Beim Raummetern sollte man vorsichtig, weil wohl niemand ein Meter lange Holzstücke dicht gestapelt verkaufe. Festmeter ist noch unrealistischer, weil man ja keinen Holzblock mit einer Kantenlänge von einem Meter kaufen könne.

Aktuell spart man noch trotz steigender Preise mit dem Kaminfeuer: Ein Schüttraummeter Holz entspricht ungefähr der Energiemenge von 200 Litern Heizöl; was derzeit etwa 150 Euro kostet. Dazu kommt die Behaglichkeit eines Kaminfeuers.

Insgesamt, so Egly zur NRZ, sei der Kaminholz-Markt in Deutschland 25 Millionen Kubikmeter groß; das entspreche rund 3,5 Milliarden Euro. Etwa 20 Prozent des Kaminholzes gingen über den Handel, der Rest werde privat verkauft.

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