Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

NRZ: Kommentar zum Welthungergipfel

    Essen (ots) - Vor einem Jahr hatten Spekulationen die Getreidepreise in Höhen getrieben, wie sie für arme Volkswirtschaften ruinös waren. Machtvoll wollte man damals diesen "Hungerspekulationen" Einhalt gebieten; heute ist der Papst der Einzige, der das Thema überhaupt noch erwähnt. Als Einziger hat Benedikt XVI. auch größere Ideen eingebracht; er hat von der Menschheit als "Familie" gesprochen, in der alle gleichberechtigt sein sollten. Er hat verlangt, die Logik des Profits dort auszusetzen, wo es um Leben und Tod geht. Seine Rede wurde höflich beklatscht - aber nicht diskutiert. Und so geht alles weiter wie bisher, und wenn es auf dem Rücken derer ist, die vor Hunger sterben. Warum also hält man überhaupt noch so teure Welt-Gipfeltreffen ab?

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042607

Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: