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Westfalenpost: Jens Helmecke zur Digitalisierung in der Wirtschaft

Hagen (ots) - Schwierig zu sagen, ab wann autonomes Fahren auf unseren Straßen stattfinden wird. Ziemlich fest steht, dass es kommen wird. Die Entwicklung auf diesem Feld ist unglaublich rasant. Genau deswegen setzt der Automobilzulieferer Hella zunehmend auf offene Kooperationen mit Entwicklungspartnern, wenn es um Digitalisierung und autonomes Fahren geht. Der Weg, den die Lippstädter eingeschlagen haben, scheint ein guter zu sein. Bei Radartechnologie und Software zur Kamerasteuerung ist Hella Technologieführer. Die Innovationskraft ist nicht nur deshalb hoch, weil zehn Prozent des Umsatzes, weit über 600 Millionen Euro jährlich, in Forschung und Entwicklung fließen, sondern auch, weil man sich eben nicht aus Angst vor Know-how-Verlust abschottet. Es stimmt, Hella ist längst kein Mittelständler mehr, sondern ein gewichtiger Player und eine starke Marke. An Projekten wie der Entwicklung des LCD-Scheinwerfers waren aber auch kleinere Partner beteiligt. Chiphersteller Elmos aus Dortmund oder ein mittelgroßer Halbleiterproduzent aus dem Schwarzwald. Sich stärker zu öffnen, wechselnde Entwicklungspartner zu suchen, könnte gerade für kleinere Unternehmen ein erfolgversprechender Ansatz sein, um im digitalen Zeitalter nicht abgehängt zu werden.

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