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Westfalenpost: Joachim Karpa zur Kritik an den Banken

Hagen (ots) - Die Slogans der Geldinstitute haben sich über Jahrzehnte in den Köpfen festgesetzt. Wer kennt diese Sätze nicht: "Wir machen mehr aus Ihrem Geld", "Vertrauen ist der Anfang von allem" oder "Meine Bank ist da, wo ich bin". Vom Ohrwurm "Wenn's um Geld geht - Sparkasse" ganz zu schweigen. Und? Ist es so? Deckt sich dieses Wortgeklingel mit der Wirklichkeit? Mitnichten. Die Verbraucherschützer kommen zu einem vernichtenden Urteil. Die Geschäfte der Geldinstitute orientieren sich nicht an den individuellen Bedürfnissen der Kunden, sondern zocken sie ab. Für jedes zweite Anlageprodukt der Banken und Finanzdienstleister, so die Erkenntnis, gebe es kostengünstigere und flexiblere Alternativen. Eine Überraschung ist das nicht. Wir, die Kunden, müssen uns bei allem Verkaufsgerede davon verabschieden, beste Konditionen zu bekommen. Das Geldgeschäft hat nichts mit seiner einst dienenden Rolle am Sparer gemein - allen anderen Bekundungen zum Trotz. Wenn es das je gegeben hat, war es früher. Was heißt das für uns? Vor jeder Unterschrift, vor jedem Abschluss muss eine zweite Meinung her. So lange, nur ein Beispiel, die Provision des Anlageberaters zählt, steht der Sparer auf verlorenem Posten.

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