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Westfalenpost: Urteil im Wisent-Streit

Hagen (ots) - <p>Das war schon vor der Urteilsverkündung zu vermuten: Wer auch immer scheinbar in seiner Position gestärkt aus dem Prozess vor dem Amtsgericht Schmallenberg hervorgehen würde, hat allenfalls einen Etappensieg errungen. In nächster Instanz wird das Landgericht Arnsberg entscheiden.<br align="block"/><?EM-dummyText br?></p><p>Dort wird am Rande möglicherweise auch die Frage beantwortet, ob es den Sauerländer Waldbesitzern, die der Kläger letztlich repräsentiert, nur um die Schäden geht, deren finanzielle Auswirkungen ja über einen Fonds ausgeglichen werden könnten. Oder ob sie nicht das ganze Projekt gern im Abseits sehen würden. <br/>Gastronomen auf beiden Seiten des Rothaarkamms würden das bedauern. Denn die haben auch im Sauerland nach anfänglicher Abneigung das touristische Potenzial mittlerweile erkannt. <br align="block"/><?EM-dummyText br?></p><p>Bei allen wirtschaftlichen Argumenten wird hoffentlich auch der Kern des Ganzen im Fokus bleiben. Es handelt sich hier um ein einzigartiges Artenschutzprogramm, das in ganz Europa große Beachtung findet, nämlich die Wiederansiedlung eines seit Jahrzehnten so gut wie ausgestorbenen Tieres. Letztlich geht es vor Gericht um die grundsätzliche Frage, wie weit wir unsere Umwelt wirtschaftlichen und privaten Interessen unterordnen wollen. </p>

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