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Westfalenpost: Übergriffe auf Zugbegleiter

Hagen (ots) - <p>Zu allen Zeiten hat es das gegeben: Dass Fahrgäste sich unflätig oder übergriffig gegenüber dem Bahnpersonal verhalten. Zu allen Zeiten gab es zu bestimmten Nachtzeiten in bestimmten Bahnhöfen auch das Gefühl, dass sich eine junge Frau oder ein alter Mann nicht wirklich sicher bewegen können.</p><p/><p>Die Zahlen, die die Deutsche Bahn gestern vorgelegt hat, dürfen aber nicht abgetan werden mit dem Hinweis: So etwas hat es immer schon gegeben. Denn der Grad an Respektlosigkeit, ja Menschenverachtung, gepaart mit urplötzlicher Aggressivität, kann nicht hingenommen werden. Wir sind alle mehr unterwegs, und darum sind die Züge voll und die Autobahnen verstopft. Daraus eine Ellenbogen-Mentalität abzuleiten oder gar übergriffig zu werden gegen das Personal, sollte niemand dulden. Und wer Zeuge eines solchen Vorgangs wird, sollte den Mut haben, dem bedrängten Personal beizuspringen.</p><p/><p>Die Respektlosigkeit fängt schon im Kleinen an. Da ist die überlastete Bedienung im Restaurant, die Kassiererin an der Supermarktkasse, die schlimme Dinge über Kunden aller Altersklassen erzählen können. "Respekt" kommt von Rückblick - oder besser: Rücksichtnahme. Es kommt also auf das Augenmaß an, wie wir uns verhalten, selbst wenn wir Grund zur Beschwerde haben.</p>

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