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Westfalenpost: Gefährliches Öl Minister Glos besucht den Irak

Hagen (ots) - Von Lorenz Redicker Wirtschaftsminister Glos hat den Irak besucht. Das Land verspricht Geschäfte - jedenfalls irgendwann einmal. Vorerst ist es noch etwas gefährlich. Glos lobt zwar Fortschritte bei Sicherheit und Demokratie, und tatsächlich gab es zuletzt ja auch weniger Anschläge. Dennoch und völlig zu Recht gibt es eine bestehende Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes für den Irak, vor Reisen wird gewarnt. Auch Glos hat wie üblich in diesen Fällen seinen Kurztrip nach Bagdad geheim gehalten. Die Behauptung des Ministers, besseren wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Irak stünde nichts im Wege, ist deshalb einfach nur absurd. Natürlich geht es Glos vor allem ums Öl. Der Irak ist das einzige Land der Welt, das binnen kurzer Zeit seine Ölförderung massiv ausweiten könnte. Wenn es denn ausreichend Investoren gäbe, die den drohenden Terror nicht fürchten. Die gibt es aber nicht. Nicht aus den USA, die hier übrigens Vorrechte beanspruchen, und nicht aus Deutschland. Aus guten Grund. Pressekontakt: Westfalenpost Redaktion Telefon: 02331/9174160 Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

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