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Westfalenpost: Annahme verpflichtet Eine letzte Chance für Dresden

Hagen (ots)

Von Monika Willer
Genau betrachtet, hat die Unesco mit ihrem Beschluss der Stadt 
Dresden und dem Land Sachsen eine Möglichkeit eingeräumt, ohne 
Gesichtsverlust aus der verfahrenen Brücken-Diskussion wieder 
herauszukommen. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass Sachsens 
Regierungschef Milbradt nun polternd von Erpressung spricht.
 Tatsache ist doch, dass Dresden von dem prestigeträchtigen 
Welterbe-Titel bisher unendlich profitiert hat. Aber es gibt nichts 
umsonst im Leben. Die Auszeichnung ist kein leeres Etikett; mit ihrer
Annahme geht die Verpflichtung einher, dieses Erbe auch zu bewahren.
 Falls die Unesco erstmals in der Welterbe-Geschichte einen Titel 
wieder aberkennt, ist das keine Sache sächsischer Lokalpolitik, 
sondern bedeutet einen schwerwiegenden Imageverlust für Deutschland 
als Kulturlandschaft. Deshalb wären alle Verantwortlichen jetzt gut 
beraten, sich in den nächsten Monaten bei der Suche nach Alternativen
helfen zu lassen.

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