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NOZ: Interview Medien mit Nikolaj Coster-Waldau, Schauspieler

Osnabrück (ots) - Nikolaj Coster-Waldau mag keine Horror-Filme

"Game of Thrones"-Star: Ich hasse es, erschreckt zu werden - Schauspieler schwärmt von der Zusammenarbeit mit Regisseurin Susanne Bier

Osnabrück.- Der dänische Schauspieler Nikolaj Coster-Waldau ("Game of Thrones") mag sich im Kino und am Fernseher nicht gruseln: "Ich kann keine Horror-Filme ansehen. Ich glaube, das liegt daran, dass ich als Kind einmal einen Horrorfilm gesehen habe. Ich hasse es, erschreckt zu werden", sagte der 44-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Den Horrorfilm "Mama", in dem Coster-Waldau neben Jessica Chastain eine der Hauptrollen spielt, habe er deshalb nie gesehen.

Beim Filmdreh hat Coster-Waldau mit schockierenden Momenten allerdings keine Probleme: In "Game of Thrones" werden Figuren brutal umgebracht und auch seine Figur des Ritters Jaime Lennister muss oft kämpfen. Dabei sei das Kämpfen mit der linken Hand, nachdem Jaime in Staffel 3 seine Schwerthand verloren hatte, gar nicht so einfach gewesen, räumte Coster-Waldau ein: "Ich kann beide Hände gut benutzen! Ich bin zwar nicht so gut mit der linken Hand, aber das war eine Herausforderung für mich als Schauspieler, so zu tun als ob. Denn Jaime muss anfangs schlecht sein beim Kämpfen mit der linken Hand, er ist es ja nicht gewohnt."

Daran, dass die Zuschauer ihn dauerhaft als Jaime Lennister in Erinnerung behalten werden, glaubt der Schauspieler nicht: "Der erste Job, den ich als Schauspieler hatte, war ein dänischer Film, ,Nightwatch'. Das war mein Durchbruch. Über Nacht wurde ich in Dänemark berühmt, die ersten Jahre danach war ich natürlich nur der Typ aus ,Nightwatch'. Aber das ging vorbei." Daher, so Coster-Waldau, würden auch die Fans von "Game of Thrones" irgendwann erkennen, dass er auch noch in anderen Filmen präsent ist.

Im Gegensatz zu einer großen Produktion wie "Game of Thrones" sei die Arbeit mit Regisseurin Susanne Bier wie ein Kammerspiel gewesen, sagte Coster-Waldau weiter. Im deren Drama "Zweite Chance" spielt er den dänischen Polizisten Andreas, der eine radikale Entscheidung trifft und mit den Konsequenzen leben muss. Über die Arbeit mit Susanne Bier sagt er: "Sie ist sehr gut darin, eine Atmosphäre zu erschaffen, in der du dich frei fühlst und sicher. Sie arbeitet so lange, bis sie glücklich ist. Das dauert etwas. Es fühlt sich aber so an, dass man zusammen die Szenen entwickelt." Darüber hinaus sei es für ihn eine große Freude gewesen, mal wieder in Dänemark zu drehen: "Es ist wundervoll, in der eigenen Sprache zu drehen. Das macht es manchmal einfacher.

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