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NOZ: Gespräch mit Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag

Osnabrück (ots) - Mißfelder fordert mehr internationalen Druck auf Libyen

CDU-Außenpolitiker: Waffenembargo der UN durchsetzen - "Müssen Spaltung des Landes überwinden"

Osnabrück.- Angesichts des Erstarken der Terrormiliz IS in Libyen hat der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder, mehr internationalen Druck auf den nordafrikanischen Staat gefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte der CDU-Politiker: "Zur Bekämpfung des Terrorismus ist es wichtig, die gegenwärtige Spaltung des Landes zu überwinden und die Extremisten zu isolieren." Als zentrales Instrument hierfür nannte er die Durchsetzung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen.

Seit dem Zusammenbruch des Gaddafi-Regimes existierten in dem Wüstenstaat keine funktionierenden staatlichen Strukturen mehr, sagte Mißfelder. Vom Kampf der zwei rivalisierenden Regierungen profitiere die Terrororganisation IS.

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