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Neue OZ: Gespräch mit Holger Schwannecke, Generalsekretär Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH)

Osnabrück (ots) - Handwerk warnt vor "kurzfristigem Aktionismus" beim Abbau von Jugendarbeitslosigkeit

"Praktika und Aushilfesjobs schönen nur Statistiken" - Bildungsministerin Wanka betont Deutschlands Verantwortung

Osnabrück.- Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hat mit Blick auf den EU-Gipfel in Mailand vor "kurzfristigem Aktionismus" beim Abbau der Jugendarbeitslosigkeit gewarnt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte Generalsekretär Holger Schwannecke, das helfe den betroffenen jungen Menschen in Südeuropa nicht. Die Vermittlung von Praktika und Aushilfsjobs könne die Statistiken höchstens für einige Monate schönen. Dagegen sei der Aufbau von Strukturen für eine duale Ausbildung eine wirksame Waffe zum mittel- und langfristigen Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. "Hier wären die hohen Fördermittel gut angelegt", betonte Schwannecke. Das deutsche Handwerk habe dafür seine Unterstützung angeboten.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat unterdessen die Solidarität Deutschlands mit Südeuropa bekräftigt. Ministerin Wanka erklärte, dass bisher mit sechs europäischen Partnerstaaten Vereinbarungen geschlossen worden seien, um Berufsbildungssysteme aufzubauen und so gemeinsam die Jobchancen für junge Menschen zu verbessern.

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