Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Gespräch mit Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes

Osnabrück (ots) - Brauer: Mehr Schutz für Brunnen der Getränkehersteller

"Fracking-Gesetzentwurf nicht ausreichend" - Appell an die Bundesregierung

Osnabrück.- Der Deutsche Brauer-Bund hat das geplante Fracking-Gesetz der Bundesregierung als unzureichend kritisiert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) protestierte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele dagegen, dass die Trinkwasserbrunnen von Lebensmittelherstellern sowie die Brunnen von Brauereien, Mineral- und Heilquellen nicht erfasst würden. "Das ist absurd und völlig unverständlich", kritisierte er.

Nach Informationen des Brauer-Bundes soll Energiegewinnung durch Fracking künftig zwar in Wasserschutzgebieten generell verboten werden sowie auch im Einzugsbereich von Seen, die zur Trinkwassergewinnung genutzt werden. Die Trinkwasserbrunnen von Lebensmittel- und Getränkeherstellern würden jedoch nicht eigens geschützt. Begründet werde dies von der Bundesregierung mit rechtlichen Problemen. Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Mineralbrunnen oder der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) hat der Brauer-Bund das "Bündnis zum Schutz von Wasser" ins Leben gerufen, um möglichst strenge Auflagen für die Energiegewinnung durch Fracking zu erreichen.

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