Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Gespräch mit FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner

Osnabrück (ots) - FDP-Chef lehnt staatliche Hilfe für von russischen Importverboten betroffene Betriebe ab

"Das ist unternehmerisches Risiko" - Lindner mahnt zu Gelassenheit

Osnabrück.- Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hält nichts von staatlicher Unterstützung für jene Unternehmen, die unter den russischen Importverboten leiden. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) äußerte sich Lindner "sehr zurückhaltend" zu entsprechenden Überlegungen. Die im Russland-Geschäft engagierten Betriebe wüssten um die unternehmerischen Risiken. "Deshalb kann der Staat nicht sofort zur Hilfe eilen", sagte der FDP-Chef. Lindner mahnte Politik und Wirtschaft zu Gelassenheit angesichts der russischen Einfuhrverbote für Agrarprodukte aus dem Westen. "Niemand hat ein Interesse an einer Eskalation. Aber der Westen ist gut beraten, seine Werte, Freiheit, Frieden und Völkerrecht zu verteidigen. Freiheit und Frieden kommen vor Wirtschaftsinteressen", sagte der Liberale.

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