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Neue OZ: Gespräch mit Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages

Osnabrück (ots) - Wirtschaft protestiert gegen Seehofer-Forderung nach Trassen-Baustopp

DIHK: "Wir brauchen neue Stromautobahnen" - Warnung vor Scheitern der Energiewende

Osnabrück.- Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat gegen die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nach einem Planungsstopp für große Stromtrassen protestiert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, ohne den Bau neuer Stromautobahnen könne die Energiewende in ganz Deutschland nicht funktionieren. Gerade in Bayern werde es nicht gelingen, zu vertretbaren Kosten energieautark zu werden. Nach dem Ausstiegsfahrplan aus der Atomenergie solle es Ende 2022 in Bayern keine Kernkraftwerke mehr geben, betonte Wansleben. Bis dahin müssten also die neuen Stromautobahnen fertig sein. "Es gibt in Deutschland im Übrigen kein Verfahren für Großprojekte, das so transparent ist wie der Stromnetzausbau, hob Wansleben hervor.

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