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Neue OZ: Kommentar zu Homosexualität im Fußball

Osnabrück (ots) - Ohne Gesichtsverlust

Im Fußball ist manches ganz einfach: Entweder man ist für oder gegen eine Mannschaft. Doch Fußball ist nur ein Spiel mit festen Regeln. Das Thema Homosexualität dagegen bringt das Verstehenkönnen, das in so vielen anderen Bereichen ganz gut klappt, leider oft an Grenzen. Deshalb ist die Idee nicht schlecht, das heikle Thema spielerisch in die Sportvereine zu tragen: Denn Theater verlangt keine Statements, sondern öffnet im besten Fall Räume für einen inneren Dialog. Für ein Pro und Kontra ohne Gesichtsverlust vor anderen. An das Göttinger Theaterstück muss man den Anspruch stellen, dass es fair mit beiden Seiten umgeht. Auch die Angst vor Homosexualität muss ernst genommen werden. Dann fällt auch nicht gleich der Vorhang, bevor der innere Dialog überhaupt begonnen hat.

Christine Adam

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