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Neue OZ: Kommentar zu Literatur

Osnabrück (ots) - Wählerische Leser

Kinder zum Lesen zu animieren ist oftmals gar nicht so einfach. Wer jedoch einmal Bücher für sich entdeckt hat, der wird mit der Zeit wählerisch. Gute Kinderbücher in dem riesigen Angebot zu finden sollte eigentlich kein Problem sein. Dennoch bezeichnen die Kinder- und Jugendbuchverlage in ihrem Trendbericht das "klassische" Kinderbuch als "Sorgenkind". Während die Umsätze bei Bilderbüchern, bei Büchern für das Vorlese- und Erstlesealter gestiegen sind, wurde beim Kinderbuch kein Wachstum verzeichnet. Teilweise wird es wohl an der multimedialen Konkurrenz liegen, aber auch am Erfolg der Romane für jedes Alter wie "Harry Potter" oder "Biss". Es ist zu hoffen, dass dieser wirtschaftliche Erfolg die Verlage nicht dazu verleitet, ihr Programm völlig auf die "All-Age"-Bücher abzustimmen. Denn: Lesende Eltern als Vorbilder sind sicher auch noch für Neunjährige wichtig, spannende, genau auf das Alter abgestimmte Geschichten aber ebenso.

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