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Neue OZ: Kommentar zu EU
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Osnabrück (ots) - Mageres Ergebnis Die Gegner der Ampelkennzeichnung können einen Etappensieg verbuchen. Doch die Ablehnung der Ampel durch den zuständigen Ausschuss des Europaparlaments ist knapper als erwartet ausgefallen. Das äußerst magere Abstimmungsergebnis sollte die Anti-Fett-Allianz ermuntern, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. In einer einzigartigen Initiative hatten sich Verbraucherschützer und der gesamte Gesundheitssektor inklusive Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband und Kinder- und Jugendärzten gemeinsam für die Lebensmittelampel starkgemacht. Kurz vor der gestrigen Abstimmung wurden sie dann auch noch vom Verband europäischer Kinderärzte und Sozialversicherer unterstützt. Diese geballte Fachkompetenz, die hinter der Forderung nach der Ampel steht, sollte auch den Europaabgeordneten, die im Mai über das Kennzeichnungssystem abstimmen, zu denken geben. Doppelten Grund, endlich Farbe zu bekennen, hat die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner. Denn in Deutschland haben sich auch die Bürger mit großer Mehrheit für die farbige Kennzeichnung ausgesprochen. In einer Umfrage der AOK hatten sich sogar 90 Prozent aller Eltern eine einfache Kennzeichnung mit Ampelfarben gewünscht. Wenn es tatsächlich nach wie vor auch Möglichkeiten für nationalstaatliche Lösungen gibt, täte Aigner gut daran, sie wahrzunehmen. Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207 Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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