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Neue OZ: Kommentar zu Auto
VW
Porsche

Osnabrück (ots)

Gute Aussichten
Viel Skepsis schwang gestern mit, als VW-Aktionäre auf der 
außerordentlichen Hauptversammlung Vorstand und Aufsichtsrat Fragen 
nach der geplanten Verschmelzung mit Porsche stellten. Es ging ja 
auch um ihr oft mühsam Erspartes, das ausgegeben werden soll.
Eine Sorge: Sind die Familien Piëch und Porsche durch die 
Besitzverhältnisse und ihr mannigfaltiges Engagement auch in 
Aufsichtsräten der Firmen nicht zu sehr in den Deal verwickelt und 
verfolgen eher eigene Interessen als die der Unternehmen? Die Herren 
am VW-Vorstandstisch beantworteten alle Fragen geduldig. Sie ließen 
sich nicht aus der Ruhe bringen. Eines ist klar: Es geht um viel 
Geld. Mehr als 15 Milliarden Euro will VW am Ende für den Deal 
ausgeben. Ziel der Wolfsburger: den Technologie- und Imageträger aus 
Zuffenhausen in den weltweiten Konzern integrieren.
Dieser Plan ist sinnvoll, denn die Namen Porsche und VW gehören 
zusammen. Sie entwickeln und bauen seit Jahren gemeinsam 
Modellreihen, die zu großen Teilen in derselben Fabrik entstehen. Und
diese Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden. Mit 
Einspareffekten, die VW-Chef Winterkorn gestern mit rund 700 
Millionen Euro jährlich bezifferte. Gute Aussichten für die Zukunft.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

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