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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Opel

    Osnabrück (ots) - Missverständnisse ausräumen

    Bekommt Opel die Kurve? Oder wirft es den Autobauer kurz vor der Einfahrt in die Zielgerade aus der Bahn? Das Rennen um die Rettung des Konzerns zerrt weiter an den Nerven der Beschäftigten.

    Schuld daran sind allerdings weniger übereifrige EU-Kommissare als vielmehr vorlaute deutsche Politiker. Denn sowohl Vertreter der SPD als auch der Union wurden nicht müde, sich als Opel-Retter zu profilieren und Staatshilfen mit dem Bieter Magna zu verknüpfen, der vergleichsweise pfleglich mit den deutschen Opel-Standorten umzugehen verspricht. Da war es kein Wunder, dass der Verdacht verbotener Absprachen aufkam.

    Dass EU-Wettbewerbshüter dies überprüfen wollen, ist eine Selbstverständlichkeit. Und Minister Guttenberg schlägt den richtigen Ton an, wenn er verspricht, "Missverständnisse" auszuräumen. Denn die Hilfen für Opel müssen über jeden Verdacht erhaben sein, soll die Rettungsaktion dauerhafte Wirkung haben. Es ist besser, Ruhe zu bewahren und auf Nummer sicher zu gehen, als eine spätere Disqualifizierung zu riskieren.

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