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Neue OZ: Kommentar zu EU
Literatur
Auszeichnungen

    Osnabrück (ots) - Vielfalt in Serie

    Was für ein Finale: Am Ende ihres Literaturwettbewerbs kürt die Europäische Union nicht einen Sieger, sondern zwölf! Alle teilnehmenden Staaten werden mit einem Gewinner nach Hause gehen. So werden die Entscheidungen über die Ausgezeichneten wohl höchstens innerhalb des jeweiligen Heimatlandes hitzige Diskussionen auslösen. Das Vermeiden einer Festlegung auf einen herausragenden europäischen Literaten erspart zumindest ein grenzübergreifendes Gejammer wie das über die Nationen-Wertungen beim Eurovision Song Contest.

    Nun also ein Grand Prix der Vielfalt in Harmonie - leider in drei Akten. Das kaum nachzuvollziehende Fehlen der anderen Mitgliedstaaten in der ersten Auswahl ist ein Schwachpunkt für das Profil des neuen Preises. Die Chance, einen kompletten internationalen Überblick anzubieten ist vertan.

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