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Neue OZ: Kommentar zu Cebit

    Osnabrück (ots) - Krise? Welche Krise? Manche Cebit-Bilanz liest sich wie eine Nachricht aus einer längst vergangenen besseren Zeit: Von "großer Zufriedenheit" vieler Unternehmen ist die Rede und von wichtigen Impulsen - mag ja stimmen, ist aber leider nicht die ganze Wahrheit.

    Denn unübersehbar sind auch über der Computer- und Telekommunikationsbranche dunkle Wolken aufgezogen. Nichts veranschaulicht dies deutlicher als die bescheidene Prognose des Branchenverbandes Bitkom für das laufende Jahr: Eine "schwarze Null", also Stagnation wird erwartet. Und selbst diese Vorhersage ist noch mit Fragezeichen versehen und soll bald überprüft werden. Allzu demonstrativer Optimismus wirkt deshalb fehl am Platz.

    Trotzdem steht die Branche noch vergleichsweise gut da. Denn sie stellt Technologien zur Verfügung, die Unternehmen effizienter und sparsamer machen können - ein in Krisenzeiten besonders interessantes Angebot. Außerdem mangelt es nicht an herausragenden Aufgaben von zum Teil existenzieller Bedeutung: Schnelles Internet für alle, Tele-Medizin, Umwelt- und Klimaschutz lauten hier die wichtigsten Stichworte.

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