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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Schaeffler
Continental

    Osnabrück (ots) - Wahlkampf lässt grüßen

    Jetzt sind die Sorgen der Schaeffler-Gruppe bei der Continental-Übernahme auch in Berlin angekommen, und prompt gibt es Streit. Michael Glos steht dem Hilfeersuchen der Franken positiv gegenüber - kein Wunder, der Wirtschaftsminister hat seinen Wahlkreis vor der Haustür der Familie Schaeffler. Glos bekommt Schützenhilfe von Horst Seehofer und Christian Wulff. Kein Wunder, kommen die Ministerpräsidenten doch auch aus dem Unionslager und sind als wenig scheu bekannt.

    Da steht ihnen Finanzminister Peer Steinbrück als Sozialdemokrat nicht nach. Auch er sagt gern erfrischende Worte. Und jetzt muss sein Ministerium plötzlich mit Zahlen hantieren, die schwindelig machen. Die Winde aus den Koalitionslagern werden schärfer, der Wahlkampf lässt grüßen. Aber eines ist sicher: Der Schaeffler-Konzern muss bei aller Härte die Suppe selbst auslöffeln, die er sich eingebrockt hat. Wenn hier Staatshilfe womöglich noch in Form von Geldspritzen oder Beteiligungen fließt, treten die Verantwortlichen eine Lawine los. Das geht zu weit.

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