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Energiesparclub bewertet die neue EnEV (mit Grafik)
Energieverbrauch von Gebäuden seit 1977 fast um die Hälfte gesunken

Gesetzliche Regelungen greifen: Der jährliche Energieverbrauch von Häusern ist seit 1977 fast um die Hälfte zurückgegangen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/co2online gGmbH

Berlin (ots) - Am 1. Oktober tritt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Dadurch verschärfen sich die Anforderungen an Wohnungen und Häuser. Ob die baulichen Vorgaben nach den Richtlinien der EnEV auch halten, was sie versprechen, können Verbraucher kostenlos mit dem neuen Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de überprüfen. Damit lässt sich leicht kontrollieren, ob der zu erwartende Spareffekt auch tatsächlich eingetreten ist.

Das Energiesparkonto ist das Herzstück des Energiesparclubs. Die Kampagne berät Verbraucher kontinuierlich und kompetent beim Energiesparen und Modernisieren. Im multimedialen Themenschwerpunkt auf www.energiesparclub.de erfahren die Verbraucher jetzt alles Wichtige über die neue EnEV. Eine Checkliste liefert Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen. Ein weiterer Artikel erklärt, wie Hausbesitzer und Bauherren von staatlichen Förderungen profitieren. Lukas Siebenkotten vom Deutschen Mieterbund und Gerold Happ von Haus & Grund zeigen im Kreuzverhör, dass Mieter und Hausbesitzer bei der Beurteilung der EnEV meist auseinander liegen.

Energieverbrauch von Gebäuden sinkt seit Jahren Dass die EnEV und ihre Vorgänger erfolgreich sind, zeigt eine aktuelle co2online-Auswertung von 350.000 Gebäudedaten. Demnach ist der jährliche Energieverbrauch von Häusern seit 1977 fast um die Hälfte zurückgegangen. Bei Gebäuden, die vor 1978 gebaut wurden, liegt er bei durchschnittlich 157 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. Für Gebäude, die gemäß der EnEV 2001 gebaut wurden, schlagen 85 kWh zu Buche. Experten sehen für die Zukunft weitere Sparpotenziale. "Durch die EnEV-Novellierungen von 2007 und 2009 wird dieser Wert weiter deutlich nach unten gehen", sagt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Die größten Potenziale sieht Hengstenberg im Altbestand, dem nach wie vor die Mehrzahl der Wohngebäude angehört. "Bereits heute ist es möglich, mit Sanierungsmaßnahmen auch in Altbauten Passivhaus-Standard zu erreichen", so Hengstenberg. Somit sei das Gebäudebaujahr zwar Erklärung, aber keine Rechtfertigung für einen überhöhten Energieverbrauch.

Der Energiesparclub

Wissen, was wirkt: Der Energiesparclub ist die erste Kampagne, die Verbraucher kontinuierlich beim Energiesparen begleitet. Ziel ist es, 100.000 Nutzer zu gewinnen, die langfristig weniger Energie verbrauchen und so ihre CO2-Emissionen reduzieren. Der Energiesparclub ist eine Kampagne der gemeinnützigen co2online GmbH und wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Allmess, Allianz Dresdner Bauspar AG, Richter + Frenzel, Stiebel Eltron, der Deutsche Mieterbund und Nuon Deutschland unterstützen den Energiesparclub als Partner der ersten Stunde.

Über die co2online gemeinnützige GmbH

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Politik motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz gleichzeitig Geld zu sparen. co2online ist Träger der Kampagne "Klima sucht Schutz" ( www.klima-sucht-schutz.de ), der "Heizspiegelkampagne" ( www.heizspiegel.de ) und des "Energiesparclubs" ( www.energiesparclub.de ). Alle Kampagnen werden vom Bundesumweltministerium gefördert.

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Andreas Braun
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