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Kaspersky-Studie zur IFA: Deutsche skeptisch bei Virtual Reality, Drohnen und digitalem Bezahlen

Kaspersky-Studie zur IFA: Deutsche skeptisch bei Virtual Reality, Drohnen und digitalem Bezahlen
Kaspersky-Studie zur IFA: Deutsche skeptisch bei Virtual Reality, Drohnen und digitalem Bezahlen / Kaspersky-Infografik: Smart Life. Wie sehen die Deutschen ihre digitale Zukunft? Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/58214 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

Ingolstadt (ots) - Vom smarten Kühlschrank über digitale Fitnesshelfer bis hin zu Virtual-Reality-Brillen, Connected Cars oder Drohnen - auf der IFA (2. bis 7. September 2016 in Berlin) wird das zunehmend digitaler werdende Leben präsentiert. Doch wie sehen die Deutschen ihren digitalen Alltag der Zukunft? Und welche Auswirkungen hat das ,Smart Life' hinsichtlich der Cybersicherheit? Laut einer Studie von Kaspersky Lab und Statista [1] sieht sich eine Mehrheit der deutschen Befragten zukünftig noch nicht in der virtuellen Realität und bewertet das digitale Bezahlen nicht nur positiv. Außerdem hegt sie Skepsis gegenüber selbstfahrenden Autos und lehnt den Einsatz von Drohnen ab. Hingegen würde sie gerne digital Wählen. Ein Teil kann sich sogar für Sex in virtuellen Welten begeistern. Die Themen Datenschutz und Cybersicherheit bereiten den Deutschen jedoch Sorge.

Die Ergebnisse der Kaspersky-Studie:

   - Mehrheit sieht sich nicht in der Virtual Reality: Die Mehrheit 
     (52 Prozent) der deutschen Nutzer geht nicht davon aus, dass sie
     sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen
     wird. Lediglich 20 Prozent sehen sich künftig in der Virtual 
     Reality, 28 Prozent sind noch unschlüssig.
   - Bedenken beim digitalen Bezahlen: Jeder Dritte (34 Prozent) 
     steht digitalen Bezahlprozessen negativ gegenüber, 45 Prozent 
     sehen diese Möglichkeit positiv. 
   - Fitness- und Gesundheitskontrolle über Kühlschrank? Lediglich 17
     Prozent stimmten der Aussage "Die Kontrolle meiner Gesundheit 
     und Fitness überlasse ich zum Beispiel digitalen Geräten wie 
     Smartphones und Fitnessarmbändern oder Experten meiner 
     Krankenkasse" zu. Dagegen sprachen sich 63 Prozent der Befragten
     aus. 
   - Ablehnung von Drohnen: Fast die Hälfte (45 Prozent) der 
     deutschen Bevölkerung lehnt den Einsatz von Drohnen ab - 
     beispielsweise für die Zustellung von Paketen, den militärischen
     Einsatz, die Polizeiüberwachung oder als Hobby. Fast ein Viertel
     (24 Prozent) hat keine Bedenken beim zukünftigen Einsatz von 
     Drohnen. 
   - Skepsis bei selbstfahrenden Autos: 39 Prozent der befragten 
     Deutschen würden sich - Stand August 2016 [2] - nicht in ein 
     selbstfahrendes Auto setzen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) 
     würde das tun und ein Viertel zeigte sich unentschlossen. 
   - Große Zustimmung für Smart-City-Leitsysteme: 79 Prozent der 
     Befragten empfinden die Steuerung des Straßenverkehrs 
     durch Sensoren und intelligente Leitsysteme (beispielsweise die 
     Verkehrslagenerfassung zur Baustellenwarnung) positiv. 
   - Überwachung durch Kameras spaltet die Deutschen: 42 Prozent der 
     befragten Deutschen fühlen sich persönlich überwacht, wenn in 
     einer Stadt Überwachungskameras für erhöhte Sicherheit sorgen, 
     46 Prozent nicht. 
   - Positive Einstellung digitalen Wahlen gegenüber: 61 Prozent der 
     Befragten würden bei einer Bundestagswahl künftig gerne ihre 
     Stimme digital abgeben. 27 Prozent hätten etwas gegen eine
     Cyberwahl und 12 Prozent sind unentschlossen. 
   - Unentschlossenheit bei Smart Metern: 37 Prozent der deutschen 
     Nutzer vertrauen dem Einsatz von Smart Metern, 32 Prozent stehen
     dem Einsatz skeptisch gegenüber und 31 Prozent sind 
     unentschlossen. 
   - Sex in virtuellen Welten könnte für 28 Prozent der männlichen 
     Befragten und für 15 Prozent der weiblichen Befragten 
     interessant sein. 

"Unsere Studie zeigt ein umfassendes Bild über die Einstellungen der deutschen Nutzer hinsichtlich ihres zunehmend digitaler werdenden Alltags", sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. "Die Ergebnisse sind - wie die Cyberwelt an sich - heterogen. Wenn es aber um Datenschutz und Cybersicherheit der digitalen Zukunft geht, macht sich Skepsis bei den Deutschen breit. Und das nicht zu unrecht, denn die neue digitale Welt bietet auch Cyberkriminellen Möglichkeiten, um illegal Daten zu sammeln oder Systeme zu manipulieren. Daher sollten bei der Entwicklung digitaler Lösungen und Systeme von Beginn an Cybersicherheitsaspekte berücksichtigt werden."

German Cyberangst?

Generell hält sich die Vorfreude bei den deutschen Nutzern auf die digitale Zukunft noch in Grenzen. So offenbarte die Kaspersky-Umfrage, dass 42 Prozent der deutschen Befragten ihr Gefühl diesbezüglich mit Unsicherheit, Unbehagen oder Angst beschreiben würden. Neugierig sind 40 Prozent. Lediglich sechs Prozent hegen große und 12 Prozent zurückhaltende Freude gegenüber dem zunehmend digitaler werdenden Alltag.

Die in Deutschland vorhandene Skepsis könnte auch mit den Themen Cybersicherheit und Datenschutz zusammen hängen. So ist über die Hälfte (56 Prozent) der befragten Deutschen der Meinung, ihr digitales Leben der Zukunft werde unsicherer; auch denken 69 Prozent, dass es sie gläsern mache. Demgegenüber behaupten 19 Prozent, ihr digitales Leben werde sicherer und 18 Prozent das digitale Leben schaffe Offenheit und Transparenz.

"Neben dem Einsatz von hochwertiger Cybersicherheitstechnologie muss auch eine forcierte Aufklärung zu digitalen Chancen und Herausforderungen dabei helfen, eine zunehmende Akzeptanz für unser zukünftiges smartes Leben zu erzielen", ergänzt Holger Suhl. "Das Internet der Dinge und ein smarter Alltag werden kommen oder sind bereits schon da. Das Potenzial ist enorm. Cybersicherheit und Anwendernutzen müssen aber Hand in Hand gehen."

   [1] Siehe auch Infografik: 
http://ots.de/jiHOb / Bei der von Kaspersky Lab bei Statista 
beauftragten Online-Studie wurden im Juni 2016 insgesamt 500 deutsche
Internetnutzer ab 18 Jahre zu Themen rund um den zunehmend digitaler 
werdenden Alltag befragt. 
   [2] Das Ergebnis entstammt einer Folgeuntersuchung im August 2016. 

Pressekontakt:

essential media
Florian Schafroth
florian.schafroth@essentialmedia.de
Tel.: +49-89-7472-62-43

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