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Saarbrücker Zeitung: Tiefensee fordert Kompromissbereitschaft im Tarifkonflikt bei der Bahn

    Saarbrücken (ots) - Angesichts des angkündigten Lokführerstreiks hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die Deutsche Bahn AG und die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) zur Kompromissbereitschaft aufgefordert. Eine Lösung des Tarifkonfliktes sei nur möglich, "wenn Extrempositionen verlassen werden und realistische Eckpunkte als Verhandlungsbasis auf den Tisch kommen", sagte Tiefensee der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe). Sowohl der Bahnkonzern als auch die Gewerkschaft  hätten eine hohe Verantwortung für die Bahnkunden und die Volkswirtschaft insgesamt, betonte der Minister.

    Die Öffentlichkeit erwarte das ernsthafte Bemühen beider Seiten, den Konflikt rasch zu beenden. Dabei seien die Belange der Kunden und die finanzielle Situation der Bahn AG genauso zu berücksichtigen wie die angemessene Bezahlung aller Beschäftigten, "also auch der Lokführer". Der im vergangenen Monat ausgehandelte Tarifvertrag mit den anderen Bahngewerkschaften und der Weg dorthin weise die Richtung, "wie man vorgehen kann, wenn ein Wille zur Einigung besteht".

    Zugleich verwies Tiefensee darauf, dass nicht nur Reisende, sondern auch Unternehmen und ihre Produktionsprozesse von einem Streik negativ betroffen seien. Daher  müsse "alles Erdenkliche getan werden, den möglichen Schaden zu minimieren", so der Minister.

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