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Kohlendioxid in Lebensmittelqualität aus Bioethanolproduktion
Haseloff: CO2-Verflüssigunganlage verlängert Wertschöpfungskette und verbessert Klimabilanz

Zeitz (ots) - Den Startschuss für den Bau einer Anlage zur Verflüssigung von CO2 hat Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff in Zeitz gegeben. Die CT Biocarbonic GmbH, ein Joint Venture der CropEnergies AG aus Mannheim und der Tyczka Energie GmbH aus Geretsried, investiert nach Unternehmensangaben mehr als zehn Millionen Euro in die neue Anlage, die das in der angrenzenden Bioethanolanlage der CropEnergies AG anfallende CO2 nutzt. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der CropEnergies AG und Vorstandsmitglied ihrer Muttergesellschaft Südzucker AG, Markwart Kunz, sowie dem Hauptgesellschafter der Tyczka Gruppe, Hans-Wolfgang Tyczka, setzte der Minister den ersten symbolischen Spatenstich.

Haseloff zeigte sich von dem Vorhaben überzeugt: "Der Bau der CO2-Verflüssigungsanlage zeigt einmal mehr, dass Sachsen-Anhalt ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist, der Unternehmen anzieht, die kreative und innovative Lösungen entwickeln und umsetzen. Die Investition verlängert die Wertschöpfungskette am Standort Zeitz und verbessert zudem die Klimabilanz der Bioethanolanlage."

"Mit der Herstellung von CO2 als zusätzlichem Produkt werden wir die Ertragskraft des Standortes Zeitz verbessern", erklärte Markwart Kunz. Hans-Wolfgang Tyczka fügte hinzu: "Für die Tyczka Unternehmensgruppe ist vor allem die Lage des Standorts Zeitz in der Mitte Europas ideal. Von hier aus können wir die Nachfrage nach biogenem CO2 in Zukunft noch besser bedienen. Zeitz wird unsere herausragende Position im Markt in der Zukunft noch deutlich weiter stärken."

Hintergrund:

Die Bioethanolanlage von CropEnergies in Zeitz ist mit einer Jahreskapazität von 360.000 m³ Bioethanol nach Unternehmensangaben eine der größten in Europa. Getreide und Zuckersirupe werden dort zu Bioethanol für den Kraftstoffsektor und zu Eiweißfuttermitteln weiter verarbeitet. Bei der Vergärung der Rohstoffe zu Bioethanol entsteht CO2, das die neue Verflüssigungsanlage als Rohstoff nutzt. Diese neue Anlage hat eine Jahreskapazität von 100.000 Tonnen und soll Ende 2010 den Betrieb aufnehmen. Das verflüssigte CO2 in Lebensmittelqualität findet in der Getränkeindustrie in Form von Kohlensäure, in der Lebensmittelindustrie als Kühl- und Frostmittel sowie als Reinigungsmittel zur Herstellung von Trockeneis Verwendung.

Pressekontakt:

Frauke Flenker-Manthey
Pressesprecherin
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