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Drei Monate nach Eröffnung: 50 000. Besucher des Halberstädter Domschatzes wird heute begrüßt

Magdeburg (ots) - Die Besucherzahlen des Halberstädter Domschatzes übertreffen alle Erwartungen. Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert sowie der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Halberstadt, Christoph Hackbeil, begrüßten heute in der sanierten Domklausur den 50 000. Besucher seit der Ausstellungseröffnung vor gut drei Monaten. Seit dem 13. April haben damit durchschnittlich knapp 600 Menschen pro Tag den umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschatz am historischen Standort besichtigt.

"Das ist ein toller Erfolg und bestätigt unsere Entscheidung, die Domschätze 2008 in den Mittelpunkt des Kulturtourismus im Land zu stellen", sagte Schubert. "Damit kann sich Sachsen-Anhalt einmal mehr als Schatzkammer des Mittelalters präsentieren." Die Einbindung der vier Domschatzorte Halberstadt, Merseburg, Naumburg und Quedlinburg als Premiumobjekte in die touristische Markensäule "Straße der Romanik" verspreche darüber hinaus ein nachhaltiges Besucherinteresse.

Superintendent Christoph Hackbeil zeigte sich von der großen Offenheit der Besucher für religiöse Fragen beeindruckt: "Mich bewegt die dichte, ja oft feierliche Atmosphäre, die trotz des großen Ansturms in den Räumen des Domschatzes herrscht. Für viele verbinden sich der Schatz und der Kirchenraum des Domes zu einem spirituellen Erlebnis. Sie verweilen im Dom und nutzen neue geistliche Angebote wie Andachten und Orgelmusik."

"Unser Anliegen ist es, den Besuchern die Kunst des Mittelalters ein Stück näher zu bringen", hob der Kustos des Halberstädter Domschatzes Jörg Richter hervor. "Wer durch unsere völlig neu gestaltete Ausstellung geht, kann über die Kunstwerke staunen, aber auch etwas über die kulturellen Wurzeln Europas erfahren." Den feierlichen Rahmen des Besucherjubiläums bildete eine öffentliche Andacht, gehalten vom Propst des Sprengels Magdeburg-Halberstadt der Kirchenprovinz Sachsen, Dr. Matthias Sens.

Der Halberstädter Domschatz gilt mit rund 650 Einzelstücken als umfangreichster mittelalterlicher Kirchenschatz, der in Europa erhalten geblieben ist. Herausragende Exponate unter den etwa 300 ausgestellten Stücken sind ein spätantikes Elfenbeindiptychon (um 416 n. Chr.), eine byzantinische Weihbrotschale aus Konstantinopel (11. Jhd.) sowie die weltweit ältesten gewirkten Wandteppiche - unter ihnen mit dem Abraham-Engel-Teppich (um 1150) der älteste erhalten gebliebene Bildteppich Europas. Die Stücke, die einst zur Ausstattung der Halberstädter Bischofskirchen gehörten, werden dienstags bis sonntags in der für rund 6,9 Millionen Euro sanierten Domklausur gezeigt.

Diese Pressemitteilung wurde durch den Frühaufsteher-Themendienst der "Sachsen-Anhalt. Wir stehen früher auf"-Standortkampagne veröffentlicht. Sachsen-Anhalt erhält in der Förderperiode 2007-2013 rund 3,4 Mrd. Euro EU-Strukturfondsmittel.

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