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Zum Start des Hansetags in Salzwedel
Großbanner für Krisenfass: Carbonit Filtertechnik als elfte "Erfolgsgeschichte" ausgezeichnet

Magdeburg/Salzwedel (ots) - Pünktlich zum Start der Hansetage wurde eine weitere "Erfolgsgeschichte - made in Sachsen-Anhalt" geehrt: die Carbonit Filtertechnik GmbH, deren innovative Filtertechniksysteme in Katastrophengebieten rund um den Globus bedenkliches Wasser in Trinkwasser verwandeln. Das 2,59 x 3,56 Meter große Plakat mit dem Slogan "In Krisen sorgen wir für Klärung" würdigt ab heute den Innovationsvorsprung des Sachsen-Anhalter Unternehmens. "Schon damals brachten die Hansekaufleute nicht nur Waren, sondern auch Technik und Know-how aus Sachsen-Anhalt in die ganze Welt. Heute produziert die Carbonit Filtertechniken, mit denen die Trinkwasserversorgung rund um den Globus sichergestellt werden kann", begründete Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff die Auszeichnung.

Das vom Unternehmen entwickelte Krisenfass ist eine leicht zu bedienende mobile Wasseraufbereitungsanlage im Kleinformat, z.B. für den Einsatz in Katastrophengebieten. Das Krisenfass arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen ohne den Einsatz von Chemikalien und benötigt weder Strom noch einen Wasseranschluss. Es kann deshalb an jedem Ort der Welt eingesetzt werden. "Um es in einfachen Worten auszudrücken: Unser Filter verwandelt Pfützenwasser in trinkbares Nass", betonen die Carbonit-Geschäftsführer, Jan und Dr. Peter Westerbarkey.

Carbonit wurde 1997 in Salzwedel neu gegründet. Das Unternehmen erzeugt Filterelemente, die im Bereich der Gastronomie (Wasserspender, Kaffeeautomaten), im Fahrzeugbau, in der Medizin- und Pharmaindustrie sowie privaten Haushalten eingesetzt werden. 2006 gewann das Unternehmen mit dem Krisenfass den Hugo Junkers Innovationspreis.

Erfolgsgeschichten - made in Sachsen-Anhalt

Mit der Auszeichnung der Carbonit Filtertechnik verleiht das Land mittlerweile der elften Einrichtung das Prädikat "Erfolgsgeschichte". Die Aktion, die Ende März im Rahmen der "Wir stehen früher auf"-Kampagne durch Wirtschaftsminister Haseloff gestartet wurde, will landesweit die außergewöhnlichen Leistungen der Sachsen-Anhalterinnen und -Anhalter würdigen.

Folgende Unternehmen und Einrichtungen wurden bisher ausgezeichnet: Die GeoContent GmbH, Magdeburg, das Mitteldeutsche Multimediazentrum MMZ in Halle/Saale, der Fachbereich Design der Fachhochschule Anhalt in Dessau und das Bauhaus Dessau. Am gestrigen Mittwoch wurden zudem mehrere kulturtouristische "Erfolgsgeschichten" ausgezeichnet. Mit Bannern und Aufklebern wurden die Schlosskirche in Lutherstadt-Wittenberg, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Stiftung Bauhaus Dessau, die Arche Nebra, das Rosarium Sangerhausen sowie das 'Grüne Band' geehrt. Am morgigen Freitag steht dann die Auszeichnung der ThyssenKrupp Presta in Ilsenburg auf dem Programm.

In den nächsten Wochen und Monaten werden landesweit weitere Orte geehrt. Hierzu hatte die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt einen Aufruf gestartet, weitere Erfolgsgeschichten vorzuschlagen. Die 75 hierauf erfolgten Einreichungen werden derzeit auf ihren Innovationsgehalt überprüft. Zehn weitere Erfolgsgeschichten sollen alleine aus diesen Vorschlägen gewürdigt werden.

Dass Sachsen-Anhalt heute in zahlreichen Bereichen solche Erfolgsgeschichten schreibt, ist nicht zuletzt der Förderung durch die Europäische Union im Rahmen der EU-Strukturfonds zu verdanken. Seit 2000 wurden durch die Hilfe der EU-Strukturfonds rund 24.000 Arbeitsplätze geschaffen und weitere 78.400 Arbeitsplätze im Land gesichert.

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