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Fördermittel an Hydraulischen Abgleich der Heizung gebunden

Bonn (ots) - VdZ empfiehlt standardisierte Leistungsinspektionsberichte

   - Sommerzeit optimal für Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage 

Mit Einstellung des BAFA-Marktanreizprogramms durch die Bundesregierung im Mai sind die Förderungen der KfW Bankengruppe bei Verbrauchern umso mehr in den Fokus gerückt. Seit April müssen Heizungsmodernisierer bei der Beantragung bestimmter KfW-Fördermittel jedoch gewisse Rahmenbedingungen beachten. So ist zum Beispiel bei Inanspruchnahme des Programms 430 - Erneuerung der Heizung mit Hocheffizienzpumpe - der Nachweis des Hydraulischen Abgleichs verpflichtend. Bei Beantragung des Programms 431 - Optimierung der Wärmeverteilung in bestehenden Heizungsanlagen - muss neben dem Hydraulischen Abgleich auch der Heizungs-Check in Form eines Formulars bei der KfW Bankengruppe eingereicht werden. Wer hier als Hausbesitzer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich jeweils von seinem Fachhandwerker den Leistungsinspektionsbericht der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) ausfüllen und abzeichnen lassen. Die standardisierten VdZ-Inspektionsberichte attestieren die ordnungsgemäße Durchführung von Hydraulischem Abgleich und Heizungs-Check und werden von der KfW entsprechend akzeptiert.

Warum ist der Hydraulische Abgleich hilfreich und sinnvoll?

Mit dem Hydraulischen Abgleich wird überprüft, ob die Heizungsanlage alle Räume gleichmäßig beheizt. Denn oft werden Heizkörper unterschiedlich warm. Liegen sie nämlich weit von der Heizungspumpe entfernt, werden sie oftmals nicht mit genügend warmem Wasser versorgt. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Thermostatventile komplett aufgedreht werden. Stattdessen werden die Heizkörper, die nah an der Heizungspumpe liegen und bereits mit Wärme überversorgt werden, nur noch heißer. Trockene stickige Luft ist das Ergebnis. Das kostet nicht nur wertvolle Energie und treibt die Heizkosten-abrechnung in die Höhe, sondern beeinflusst auch die Wohnqualität. Mit Hilfe des Hydraulischen Abgleichs werden deshalb alle Heizkörper und Rohre aufeinander abgestimmt und abgeglichen. Alte, nicht voreinstellbare Thermostatventilgehäuse werden danach entweder gegen moderne Thermostatventile mit Massenstrombegrenzung ausgetauscht, oder auf Voreinstellung umgerüstet.

Was bewirkt der Heizungs-Check?

Mit dem Heizungs-Check nimmt der Fachhandwerker innerhalb von ca. einer Stunde die komplette Heizungsanlage eines Einfamilienhauses systematisch unter die Lupe. Das nach DIN EN 15378 genormte Inspektionsverfahren zeigt genau, ob die Heizung noch effizient arbeitet, oder ob die Anlage unnötig viel Energie verschwendet. Untersucht werden anhand einer Checkliste alle Komponenten der Heizung, vom Kessel über die Dämmung der Rohrleitungen bis hin zu den Regelungseinrichtungen der Heizkörper.

Mehr Informationen zum Hydraulischen Abgleich, dem Heizungs-Check und einer umfangreichen Handwerkersuche sowie Fördermitteldatenbank finden sich auf der Website www.intelligent-heizen.info .

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Iris Ehrenberg / Kathleen Opoku
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