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Prima Klima in Wohnung und Haushaltskasse: Auch mit kostengünstigen Modernisierungsmaßnahmen an der Heizung kann man seine ganz persönliche Klimabilanz verbessern

Bonn (ots) - Wer seine ganz persönliche Klimabilanz verbessern will, der hat auch unabhängig von den Ergebnissen des Weltklimagipfels in Kopenhagen viele gute Optimierungsmöglichkeiten. Für den großen Durchbruch bei der Senkung zu hoher Heizkosten und bei der Reduzierung der umweltbelastenden CO2-Emissionen können zahlreiche, zum Teil geringinvestive Modernisierungsmaßnahmen rund um die gesamte Heizungsanlage sorgen. In vielen Fällen werden diese auch vom Staat gefördert. Eindeutige Empfehlungen für eine Modernisierung mit verbesserter "Heizungsklimabilanz" liefert der nach DIN EN 15378 genormte Heizungs-Check. Mit dem neutralen und standardisierten Prüfverfahren lassen sich vom SHK-Fachhandwerker die kostenfressenden Schwachstellen im Heizungssystem relativ schnell und einfach ermitteln.

Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. in Bonn, erklärt, dass sich Maßnahmen zur Heizungsmodernisierung besonders bei kontinuierlich steigenden Wohnneben- und Energiekosten lohnen: "Wenn man die Energiebilanz von Gebäuden schnell und gezielt verbessern will, dann weisen intelligente Komponenten der Pumpen- und Regeltechnik im ersten Schritt ein sehr interessantes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf." Denn auch kostengünstige Modernisierungsmaßnahmen wie z. B. eine energieeffiziente Heizungspumpe und neue Thermostatventile erzielen schon mit einem überschaubaren Budget spürbare Einspareffekte und können sich äußerst positiv auf die häusliche Energiebilanz auswirken.

Noch in vielen Haushalten installierte, veraltete und meist ungeregelte Heizungsumwälzpumpen sind oftmals regelrechte Stromfresser. Moderne Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A bieten dagegen Einsparungen von bis zu 80 Prozent der Pumpenbetriebskosten. Intelligente Motorentechnologie senkt den Stromverbrauch spürbar und Regelungsoptionen sorgen z. B. für die gesteuerte Nachtabsenkung oder für gezielte Leistungsanpassung bei unterschiedlichem Heizbedarf. Eine neue Hocheffizienzpumpe für das Ein- oder Zweifamilienhaus kostet im Durchschnitt mit Montage zwischen 350 und 450 Euro, lässt sich vom Fachhandwerker einfach installieren, ist bedienungsfreundlich und extrem energiesparend. Zudem zahlt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in diesem Fall einen Förderbeitrag von mindestens 100 Euro.

Wenn es um die Verbesserung der häuslichen Energiebilanz geht, könnte sich ebenso ein gezielter Blick in die Wohnräume sehr lohnen. Insbesondere auf die Thermostatventile, die an jedem Heizkörper die Raumtemperatur selbständig regeln. Neue Thermostatventile mit modernen Thermostat-Köpfen und voreinstellbaren Ventilen sparen bis zu 15 Prozent Energie, da sie genauer regeln als in die Jahre gekommene Modelle und für eine optimale Wasserverteilung zu den einzelnen Heizkörpern sorgen.

Falls die Ergebnisse des Heizungs-Checks z. B. bei über 20 Jahre alten Heizungsanlagen für eine Komplettsanierung sprechen, dann hilft erfahrungsgemäß nur noch die gezielte Investition in ein neues, modernes Heizungssystem. Mit aktuellen Öl- oder Gas-Brennwertgeräten, Biomassekesseln oder Wärmepumpen, kombiniert mit Hocheffizienzpumpen und neuen Thermostatventilen lassen sich mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach nicht nur hohe Wirkungsgrade und Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent erzielen. Spätestens dann wenn Erneuerbare Energien eingesetzt werden, unterstützt auch der Staat mit attraktiven Fördermitteln, beispielsweise aus dem Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums (BAFA).

Weitere Informationen und zum Download kostenfreier Broschüren rund um die Heizungsmodernisierung mit Erneuerbaren Energien sowie zu Fördermitteln und eine aktuelle Fördermitteldatenbank finden Sie im Internet unter www.intelligent-heizen.info.

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Kathleen Opoku / Iris Ehrenberg
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