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WAZ: Trotz Entführungen: Handel zwischen Deutschland und dem Irak blüht - Besonders gefragt ist deutsches Bier

    Essen (ots) - Trotz der Gefahr von Entführungen funktioniert der Handel zwischen Deutschland und dem Irak so gut wie seit Jahren nicht mehr. So wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von 368 Millionen Euro in den Irak exportiert. 2003 waren es nach Informationen der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) gerade gut 200 Millionen Euro. Die Zeitung bezieht sich auf eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes. Wichtigstes Export-Bundesland ist Nordrhein-Westfalen. Auch hier stiegen die Exporte 2006 auf 135 Millionen Euro gegenüber 43 Millionen im Jahr 2003. Besonders beliebt sind Maschinen, Elektrotechnik und chemische Erzeugnisse aus Deutschland. Aber auch deutsches Bier ist in dem muslimischen Land gefragt. Die Bitburger-Brauerei liefert jedes Jahr 350 Hektoliter in Dosen und Flaschen dorthin. "Besonders beliebt ist Köstritzer Schwarzbier", sagte eine Bitburger-Sprecherin. Die Leverkusener Bayer AG exportiert jährlich Produkte in zweistelliger Millionen-Euro-Höhe in den Irak. Dazu gehören Schädlingsbekämpfungsmittel oder auch pharmazeutische Produkte.

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