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WAZ: Strukturwandel längst im Gange - Kommentar von Frank Meßing zur Möbelbranche

Essen (ots) - Nun hat die Internetkonkurrenz auch den Möbelhandel erreicht. Bis 2020 könnte jeder dritte Laden von der Bildfläche verschwinden, glauben Experten. Der Strukturwandel in der Branche hinterlässt aber schon längst seine Spuren: Mittelständische Händler werden von den großen Anbietern übernommen. Im Ruhrgebiet hatte zuletzt XXXL Kröger in Essen und Rück in Oberhausen gekauft.

Zudem teilt sich der Markt immer weiter auf: Discounter wie die expandierende Gelsenkirchener Kette Roller können erhebliche Umsatzsteigerungen verbuchen. Ikea will im Ruhrgebiet weiter wachsen. Aber auch Händler mit exklusiven Sortimenten können ihre Nischen verteidigen.

Daran wird sich auf lange Sicht auch nicht viel ändern: Ein Sofa oder ein Bett will man ausprobieren, bevor man es bestellt. Gerade Möbelhäuser haben erkannt, dass Einkaufen auch eine Freizeitbeschäftigung ist. Mit Gastronomie, Unterhaltung und immer neuen Preisaktionen werden sie Kunden ermuntern, ihnen auch weiter die Treue zu halten.

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