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WAZ: Sprecher der SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet für 12 Euro Mindestlohn

Essen (ots) - Die Diskussion über eine Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem die neue SPD-Generalsekretärin Katarina Barley eine Erhöhung "über das geltende Niveau von 8,50 Euro hinaus" gefordert hatte, legt nun der Sprecher der SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet, Michael Groß, nach.

"Wir müssen bei einem Stundenlohn von 11 oder 12 Euro landen, damit die Beschäftigten eine Chance haben, im Alter oberhalb der Grundsicherung abgesichert zu sein", sagte Groß der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe). Das Thema Mindestlohn brauche nach Einschätzung des Politikers "eine neue politische Begleitmusik".

Groß bringt nicht nur nur einen viel höheren Mindestlohn ins Gespräch, sondern auch einen öffentlich finanzierten sozialen Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet für Langzeitarbeitslose und Menschen, die geringe Chancen auf reguläre Beschäftigung haben. "Sie könnten in der Unterstützung der Pflege arbeiten, in Kitas und anderen sozialen Einrichtungen, als Zugbegleiter, oder sie könnten sich um öffentliche Gebäude und Räume in Wohnquartieren kümmern", sagte der Politiker.

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