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WAZ: Sind Konfessions-Schulen noch zeitgemäß? Pro-Kommentar von Jens Dirksen: Wurzeln und Werte

Essen (ots) - Die Frage nach dem Sinn von Konfessions-Schulen ist längst beantwortet: Von den vielen Eltern, die ihre Kinder in den letzten Jahren lieber bei solchen Schulen angemeldet haben als bei "weltlichen". Darunter sind ja häufig sogar Eltern, die nicht an Gott glauben. Oder an Allah. Denn auch sie wissen, dass Bekenntnis-Schulen durch ihre christliche Verankerung geprägt sind von einem Grundgerüst an Werten, Normen und Regeln, das an manch anderen Schulen schon nicht mehr trägt. An Konfessions-Schulen werden Kinder heute selbst im Fach Religion nicht mehr in der "Furcht des Herrn" gedrillt, sondern im Christentum unterrichtet. Das aber ist das Fundament der abendländischen Kultur und auch der Aufklärung, aus der Demokratie und Rechtsstaat hervorgingen. Und die eigene Verwurzelung zu kennen ist selbst dann nötig, wenn man sich mit guten Gründen gegen sie entscheiden will und nicht aus Gleichgültigkeit. Zumindest als Alternative sollten Konfessions-Schulen erhalten bleiben.

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