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WAZ: Markl ist Teil des alten Systems. Kommentar von Gerd Heidecke zum ADAC

Essen (ots) - Was hat sich eigentlich beim ADAC geändert, nachdem der biedere wie unwissende Präsident Peter Meyer über die miesen Machenschaften und Manipulationen seines PR-Leiters gestolpert ist? Eigentlich nichts, muss die richtige Antwort lauten - außer, dass der Meyer jetzt Markl heißt. Und dieser August Markl möchte nicht nur Übergangspräsident des ADAC sein, sondern auf dem einflussreichen Chefposten bleiben. Damit bricht er sein Versprechen, nur für eine Übergangszeit den Verein zu leiten - eine Übergangszeit, die er bereits einmal entgegen seiner Ankündigung verlängert hat. In seiner kurzen Amtszeit hat Markl größere Transparenz für den 17-Millionen-Mitglieder-Club versprochen, zu merken ist davon nichts. Über Lippenbekenntnisse in der Mitgliederzeitschrift "Motorwelt" ist die Reformbewegung der neuen alten ADAC-Spitze bislang nicht hinausgekommen. Markl ist Teil des alten Systems ADAC mit seinen undemokratischen Strukturen. Mit diesem Präsidenten wird der ADAC weder Glaubwürdigkeit noch Einfluss zurückgewinnen.

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